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Bündner Kunstmuseum Chur | Neueröffnung

Neben der altehrwürdigen Villa des Bündner Kunstmuseums steht ein neuer Kubus, in ein strenges Kassettenkleid gehüllt.

Beide Gebäude zusammen bilden jetzt das Bündner Kunstmuseum Chur. In einer grandiosen Architektur, die das Alte und das Neue äusserst attraktiv und dynamisch vereint. Die altehrwürdige Villa Planta, die das alte Kunstmuseum beherbergte, ist renoviert, das neue Gebäude der Architekten Barozzi und Veiga aus Barcelona fertiggestellt. Ein steile Treppe verbindet die beiden Gebäude im Inneren.

Zwei Gebäude – ein Museum Durch den Erweiterungsbau hat sich die Ausstellungsfläche vervielfacht, Sicherheit und Ausstellungsbedingungen sind auf der Höhe der Zeit. Das Bündner Kunstmuseum tritt in eine neue Etappe. «Es ist ein Quantensprung», sagt Museumsdirektor Stephan Kunz sichtlich stolz und voller Vorfreude auf die Möglichkeiten, die sich nach der Neueröffnung bieten. Die Eröffnungsausstellung versammelt unter dem Titel «Solo Walks – eine Galerie des Gehens» vierzig nationale und internationale Positionen zum Thema Gehen, angeführt von Alberto Giacomettis «L’ homme qui marche».

Zilla Leutenegger im Labor
Im sogenannten Labor, einem grosszügigen Saal im neuen Gebäude, sind Spezialausstellungen vorgesehen. Den Anfang macht Zilla Leutenegger mit einer eigens für diesen Raum entwickelten Arbeit, die sich mit dunklem Licht und Reflexionen auseinandersetzt. In einer Videoprojektion nimmt Leutenegger die Kassettenstruktur der Gebäudehülle auf, gibt den natürlichen Lichtwechsel im Raum künstlich wieder und spielt mit der Lichtprojektion auf ihren gehängten Bildern.

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