Was haben Agnes und Amir gemeinsam? Auf den ersten Blick wenig. Sie ist 101 Jahre alt und will keinesfalls ins Altersheim, er ist 31, schwul und aus dem Iran geflüchtet. Helena Hufnagels LIEBLINGSMENSCHEN erzählt nach einer wahren Geschichte von einer Begegnung, die Alters-, Herkunfts- und Lebensgrenzen mühelos hinter sich lässt.
LIEBLINGSMENSCHEN – Eine Freundschaft gegen alle Erwartungen
Eine 101-jährige Berlinerin und ein 31-jähriger Geflüchteter aus dem Iran werden zu einer ungewöhnlichen Wohngemeinschaft.
LIEBLINGSMENSCHEN | SYNOPSIS
Agnes kämpft darum, ihr selbstbestimmtes Leben nicht aufgeben zu müssen, während Amir in Deutschland eine neue Zukunft sucht und von Abschiebung bedroht ist. Im gemeinsamen Alltag werden aus zwei sehr unterschiedlichen Lebenswegen zunehmend gemeinsame Ziele. Sie geben einander Halt, mischen sich ins Leben des anderen ein und entdecken, dass man auch mit 31 oder 101 noch einmal ganz neu anfangen kann.

Eine ungewöhnliche Verbindung
Katharina Thalbach und Bardo Böhlefeld spielen zwei Menschen, die einander zunächst aus ganz praktischen Gründen brauchen. Amir zieht bei Agnes ein, damit sie weiterhin selbstbestimmt in ihrer Wohnung leben kann. Doch aus der Zweckgemeinschaft wächst eine Freundschaft, die beiden neue Freiheiten eröffnet. Hufnagel erzählt davon als warmherzige Tragikomödie, ohne die Unterschiede zwischen ihren Figuren kleinzureden. Beim Filmfest München wurde der Film mit dem Audience Award ausgezeichnet; am Zurich Film Festival läuft er als Gala Premiere.
Unsere ausführliche Kritik folgt zum Schweizer Kinostart am 19. November 2026.

