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Für eine schöne Welt

«Was mich mit Gottfried Honegger und Kurt Sigrist vereint, ist das sich Ausdrücken mit dem Bild – die Sprache des Bildes. Mich interessiert, was sie mit ihrer Kunst unserer Zeit entgegenstellen», Erich Langjahr.

Zum Film
Bei Gottfried Honegger, dem letzten Vertreter der «Zürcher Konkreten», stehen das kreative Sehen und die Geometrie im Zentrum des Filmes. Er geht der elementaren Frage nach: Was steckt eigentlich hinter der Kunst, von Altamira bis heute? Er reflektiert die Bedeutung des Sehens und der Wahrnehmung und denkt über die Wirkung auf den Menschen nach. Er plädiert für eine Gesellschaft, die wieder vermehrt von der Kultur bestimmt ist. Kurt Sigrist, der international bekannte Künstler im Genre der «Objektplastik», sprengt Normen. Ihm geht es um den Bezug von Räumen und Orten, um das Erlebnis von Innen und Aussen, von Ein- und Ausblicken. Viele Objekte sind geprägt von einem leeren Innenraum, den wir füllen müssen mit unseren Ideen, Gedanken und Assoziationen. Es sind eigentliche sakrale Stationen inmitten unserer hektischen Zeit.

Stimmen
Die Künstler Gottfried Honegger und Kurt Sigrist sind mir sehr nahe. Ich kenne beide seit langem persönlich. So wie die beiden Künstler habe ich als Filmemacher den Anspruch, dass der Betrachter oder der Zuschauer ein Bild oder einen Film zu einem Ganzen, zu seinem persönlichen Erlebnis macht und dem Erlebten selbst einen Sinn gibt. Erich Langjahr

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