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An – Von Kirschblüten und roten Bohnen

Die mehrfach ausgezeichnete japanische Regisseurin Naomi Kawase erzählt eine ergreifende Geschichte über zwei ganz unterschiedliche Menschen, über das Kochen als poetisches Ritual, über Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit.

Zum Film
Tokio, Zeit der Kirschblüte. Sentaro steht wie jeden Tag in seiner winzigen Bäckerei, als die betagte Tokue vorbeikommt. Sie möchte als Aushilfe anfangen. Sentaro reagiert ablehnend – bis er Tokues «An», eine traditionelle süsse Bohnenpaste, probiert. Diese ist so unbeschreiblich gut, dass der Bäcker sofort alle Bedenken über Bord wirft und die Frau einstellt. Bald entsteht zwischen Tokue und Sentaro, die beide ein Geheimnis haben, eine Freundschaft. Und das Geschäft erblüht – denn die «An»-Zubereitung ist für Tokue nicht einfach eine Arbeit, vielmehr zeigen sich darin ihre tiefe Verbundenheit mit der Natur und ihr Respekt vor dem Leben…

Stimmen
Naomi Kawases Film schafft es, eine einfache, aber berührende Geschichte zu erzählen. outnow.ch | Naomi Kawases zarte Studie über das Leben, den Verlust und Konditorwaren ist sicher das bisher zugänglichste Werk der japanischen Autorenfilmerin. Guy Lodge, Variety | Naomi Kawase kehrt von den erhabenen Landschaften der japanischen Subtropen zurück in die Stadt – und sucht das Ewige nicht mehr im Ozean, sondern in der Küche. Till Kadritzke, critic.de | Ein Film, der eine einfache Geschichte in stiller Schönheit erzählt. Dabei geht es auch um japanische Grundwerte wie Gelassenheit und Ausdauer – und um die Fähigkeit zum Genuss, hier in Form der süssen Bohnenpaste, deren Herstellung langwierig und schwierig ist. Doch die Geduld lohnt sich. Und das gilt auch für diesen Film. […] Ein Symbol für den modernen japanischen Film, dessen künstlerische und kulturelle Besonderheiten immer noch über besondere Zauberkraft verfügen. Gaby Sikorski, programmkino.de

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