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Regisseur Nick befragt seinen Vater und dessen Jugendfreunde, was aus den ehemaligen Idealen geworden ist.

Tscharniblues II

Eine Männerclique sinniert über das Leben und über die Ideale, die sie als 20jährige hatten.

1979 sind sie über Nacht bekannt geworden durch den Erfolg ihrer Doku «Tscharniblues». Vierzig Jahre versammelt Aron Nick die Protagonisten erneut vor der Kamera: Er will von seinem Vater und dessen Freunden wissen, wie sie heute zu ihren Wünschen und Vorstellungen von damals stehen. Ein intimes und berührendes Plädoyer für die Freundschaft.

Zum Film
1979, Hochhaussiedlung Tscharnergut: Die Gebrüder Nick und ihre Freunde drehen den Super8-Film «Dr Tscharniblues» – ein wildes, ungeschminktes Selbstporträt, quasi ein Ur-Selfie ihrer Generation. Nie hätten sie damals wohl gedacht, dass sie sich fast vierzig Jahre erneut im Tscharnergut versammeln würden, um nun von einem Nick-Sohn interviewt zu werden. Aron Nick (geb. 1984) will von den gealterten Männen wissen, was aus ihnen und ihren Idealen geworden ist. Was haben sie erreicht, und was haben sie verloren? – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verweben sich zu einer Reise mit persönlichen Abgründen, Hoffnungen und der Suche nach Identität. In «Tscharniblues II» entdeckt Aron Nick Freundschaft, die alles aushält, sogar das Recht, erfolglos zu sein.

Stimmen
«Ohne Berührungsängste und doch subtil und respektvoll konfrontiert Aron Nick seinen Vater und dessen Freunde mit den Idealen und Songtexten, die sie 1979 für die Nachwelt konservierten. Er lässt das Publikum erkennen, dass die Kerle zwar weniger wild aussehen als damals – im Kern aber gar nicht so weit entfernt sind von dem, was ihnen schon damals wichtig war. Ein berührendes Plädoyer für den Wert der Freundschaft.» – Silvana Ceschi, arttv | «Bei allem Übermut und Lust an der Selbstinszenierung scheinen die existenziellen Erschütterungen des Lebens durch und geben dem Film jene Schwerkraft, die ihn authentisch und – im besten Sinn – universell macht. Das ist Blues!» – Frank Braun, Kinobetreiber | «Tscharniblues II» ist ein starker Film geworden. Kein wilder und rebellischer wie der erste, aber ein persönlicher, warmherziger und ehrlicher.» – Sandra Steffan, SRF.

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