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Homo faber (Drei Frauen)

Der Schweizer Filmemacher Richard Dindo hat den berühmten Roman von Max Frisch dokumentarisch und gleichzeitig fiktionalisiert verfilmt.

Walter Faber glaubt nicht ans Schicksal oder an Gefühle, ist durch und durch Rationalist. Drei Frauen spielten in seinem Leben bisher eine Rolle: seine ehemalige Verlobte, seine amerikanische Geliebte – und schliesslich Sabeth, die sein Weltbild erschütterte.

Richard Dindos «Homo faber (Drei Frauen)» ist radikal und poetisch: eine faszinierende neuartige Form von Literaturverfilmung – und eine Liebeserklärung an die Frauen.

Zum Film
Walter Faber fliegt nach Südamerika, doch sein Flugzeug muss in Mexiko notlanden. Später besucht er seine Geliebte Ivy in New York – und trennt sich von ihr. Auf dem Schiff, das ihn nach Europa zurückbringen soll, begegnet er Sabeth. Sie treffen sich wieder in Paris, gehen zusammen auf Reisen und werden ein Liebespaar. Am Meeresstrand von Akrokorinth wird die junge Frau von einer Schlange gebissen und stirbt zwei Tage später in einem Athener Spital. Dort begegnet Faber seiner ehemaligen Verlobten, Hanna, die er seit mehr als zwanzig Jahren nicht mehr gesehen hat… Walter Faber ist die Hauptfigur von Max Frischs weltberühmtem Roman «Homo faber», der 1991 von Volker Schlöndorff schon einmal verfilmt worden war. Richard Dindo ging anders vor. Er hat das Buch dokumentarisch und gleichzeitig fiktionalisiert verfilmt. Gekonnt hat er den Stoff verdichtet und auf die Frauenfiguren fokussiert. Dindo zeigt das Geschehen aus Fabers Perspektive, als würde dieser selber filmen. Unsichtbar bleibend spricht Faber über die Frauen und seine Beziehungen zu ihnen – in Worten aus Frischs Roman.

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