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Amazonen einer Grossstadt

Regisseurin Thaïs Odermatt machte sich auf die Suche nach den «Amazonen unserer Zeit» und hat sie gefunden…

Die Suche nach Vorbildern ist etwas sehr Natürliches, es ist die Grundlage des Lernens. Jemand macht etwas vor und wir folgen dem Beispiel. Doch was, wenn die passenden Vorbilder keine Sichtbarkeit bekommen? Bei starken und mutigen Frauen ist das nach wie vor der Fall. Die Dokumentation «Amazonen einer Grossstadt» begleitet sechs inspirierende Frauen, die sich nur scheinbar ausserhalb der Norm bewegen.

Thaïs Odermatt (*1980, Stans) absolvierte den Bachelor an der Hochschule Luzern, Design und Kunst und den Master in Dokumentarfilm Regie an der Filmuniversität Babelsberg, Konrad Wolf. Ihre Filme und Schnittarbeiten wurden an zahlreichen nationalen und internationalen Filmfestivals erfolgreich gezeigt. Zudem lektoriert Odermatt als Gastdozentin an diversen Hochschulen und ist Mitglied der Schweizer Filmakademie, der Innerschweizer Filmfachgruppe (IFFG, 2011 – 2014), sowie des Vereins Film Zentralschweiz.

Zum Film
Sie sind ungestüme Heldinnen, die bereit sind für das zu kämpfen, was ihnen wichtig ist. Ohne Rechtfertigungen, ohne Kompromisse. Inspiriert von ihrer Mutter, welche sich damals für das Frauenstimmrecht in der Innerschweiz einsetzte, macht sich Regisseurin Thaïs Odermatt auf die Suche nach modernen Amazonen. Diese findet sie in Berlin, wo auch die Heldinnen ihrer kindlichen Fantasie wieder lebendig werden. Dabei trifft sie auf DJ That Fucking Sara, auf MMA-Sportlerin Maryna Ivashko, auf die ehemalige kurdische Freiheitskämpferin Zilan und auf Menschenrechtsaktivistin Irmela Mensah-Schramm. (Synopsis)

Stimmen
«Mit seinem persönlichen Ansatz und seiner Thematik, die letztlich nach dem Bild und der Stellung der kämpferischen Frau in der Gesellschaft fragt, schreibt sich Odermatts Film souverän ein in der Tradition eines feministischen europäischen Filmschaffens [ein].» – Irene Genhart, cineman | «Der Film ist sehr persönlich und von gleichzeitig universeller Natur, realisiert im Schmelztiegel Berlin, wo Thaïs Odermatt die Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf besuchte. […] Ihr Film ist eine Hommage an eigenwillige Frauen, die eigene Mutter im besonderen und auch ein bisschen an die Kämpferin in sich selbst.» – Regina Grüter, Luzerner Zeitung

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