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Bündner Kunstmuseum Chur | Hans Danuser | Dunkelkammern der Fotografie

Hans Danuser ist ein bedeutender Wegbereiter der zeitgenössischen Fotografie in der Schweiz.

Die Ausstellung im Bündner Kunstmuseum zeigt Danusers Werk der letzten 35 Jahren nun erstmals im Überblick, von dunklen Kammern und silbrigem Granit zu weissem Sand.

Werk der letzten 35 Jahre
Hans Danuser wurde 1953 in Chur geboren und gehört zu den Fotografen, die die zeitgenössische Fotografie international mitgeprägt haben. Seine Werke wurden in bedeutenden Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt. Am bekanntesten ist sein Zyklus «In Vivo» (1980 – 1989 ), das sich mit neuralgischen Themen unserer Zeit beschäftigt wie Atomkraft, Feingold, Physik, Medizin und Chemie. In seinen Ausstellungen standen bisher jeweils einzelne Werkgruppen im Vordergrund. Die Ausstellung im Bündner Kunstmuseum Chur zeigt das Werk der letzten 35 Jahre nun erstmals im Überblick. Neben den bekannten Arbeiten wie «In Vivo», «Frozen Embryo», «Strangled Body» und «Erosion» werden auch Arbeiten der frühen 1980er-Jahre gezeigt, die in Zürich und New York entstanden und noch nie zu sehen waren.

Flugsandbilder
Ebenfalls erstmals gezeigt wird in Chur der Zyklus «Landscape (Landschaft in Bewegung)/ The last analog Photograph», an dem Hans Danuser in den letzten zehn Jahren gearbeitet hat und seine fotografischen Experimente zu einem neuen Höhepunkt brachte. Der Künstler geht hier einerseits auf seine langjährige fotografische Beschäftigung mit den erodierenden Oberflächen der Landschaft zurück, und findet in den Aufnahmen aus der Wüste eine Landschaft, die keine Fixierung mehr erlaubt.

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