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The Salesman | Revolution des iranischen Kinos

Weil ihre Wohnung im Herzen von Teheran nach Bauarbeiten einsturzgefährdet ist, beziehen Emad und Rana eine neue Unterkunft. Ein Zwischenfall, der mit der vorhergehenden Mieterin in Zusammenhang steht, lässt das Leben des jungen Paares aus den Fugen geraten…

Zum Film
Der Lehrer Emad und seine Frau Rana müssen Hals über Kopf ihre Wohnung verlassen, weil das Gebäude einsturzgefährdet ist. Die beiden Laienschauspieler, die gerade eine Aufführung von Arthur Millers «Death of a Salesman» proben, sind so gezwungen, auf die Schnelle eine neue Bleibe zu finden. Da kommt es gerade recht, dass Emads Kollege Babak den beiden eine leerstehende Wohnung vermitteln kann. Diese ist zwar ein wenig heruntergekommen, doch für eine provisorische Zwischenlösung reicht sie allemal aus. Allerdings ändert sich das Leben des jungen Paares von einem Tag auf den anderen, als Rana, allein zu Hause, unvermittelt von einem Unbekannten in der Dusche attackiert wird. Die körperlichen Verletzungen sind zwar nicht gravierend, doch der seelische Schaden ist immens. Der wütende Emad versucht mehr über den Angreifer zu erfahren. Dabei findet er heraus, dass sich die Vormieterin offenbar prostituierte und der Unbekannte einer ihrer Freier war. Emad ist regelrecht davon besessen, den Übeltäter zu finden. Seine Nachforschungen belasten jedoch zunehmend auch die Beziehung zu Rana.

Stimmen
Einer der innovativsten Filmemacher seiner restriktiven Heimat. NZZ | Zweifellos hat Farhadis Werk das iranische Kino revolutioniert! The Hollywood Reporter | Ein cleverer, ambitionierter Film, meisterhaft inszeniert. The Guardian | Auf meisterhafte Art gelingt es Farhadi, alltägliche Situationen à la Hitchcock mit Suspense aufzuladen. Blickpunkt: Film | Farhadi ist ein grandioser Geschichtenerzähler. Cineuropa | Der Filmemacher Asghar Farhadi ist der Meister der psychologischen Tiefe. Libération

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