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Paterson

Paterson ist Busfahrer in einer Stadt in New Jersey, die genauso heisst wie er. Seine exzentrische Frau Laura malt, am nächsten Tag erfindet sie Muffin-Rezepte oder will Gitarre spielen lernen. Ein absurd lakonischer Film mit viel Poesie, wie nur Jarmusch sie erschaffen kann.

Zum Film
Der gelassene und selbstlose Paterson ermutigt seine Frau bei allem. Mit dem eigenen Talent jedoch geht er nachlässig um: In den Arbeitspausen schreibt er – quasi für die Schublade – feinfühlige Gedichte in sein Notizbuch. Als Laura ihn drängt, seine poetischen Kleinode wenigstens zu kopieren, und dann alles ganz anders kommt, gerät die Alltags- und Beziehungsroutine der beiden in Bewegung. Wobei daran auch der Mitbewohner des Paares seinen Anteil hat: die kleine Bulldogge Marvin… Wenig Plot und viel Lakonie, das ist das Motto dieses Films, der einen Blick auf eine vermeintlich ereignislose Woche im Leben des titelgebenden Busfahrers in einer Kleinstadt von New Jersey wirft.

Stimmen
Jarmusch erzählt seine schlichte Geschichte nicht nur mit stimmungsvollen, authentischen Aufnahmen einer Stadt, sondern auch mit jeder Menge Witz, für den nicht zuletzt Farahani sowie Bulldogge Marvin zuständig sind. Fast könnte man sagen, dass «Paterson» der leichtfüssigste und wärmste Film in Jarmuschs umfassender Filmografie ist. Patrick Heidmann, cineman.ch | Jim Jarmuschs bewegendes Aussenseiter-Porträt «Paterson» ist von überbordender Schönheit, eine stille, lebensnahe Charakterstudie über einen heimlichen Poeten, die einen unwiderstehlichen Sog entwickelt. Carsten Baumgardt, filmstarts.de | Eine berührende Ode an die Monotonie des Alltags. Das Immergleiche steckt voller poetischer Momente, die mit leisem Humor und entspannter Schlichtheit zelebriert werden. Frank Schnelle, epd-Film

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