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Personal Shopper

Maureen hat ein Flair für Mode und einen ungewöhnlichen Job: Sie ist die persönliche Einkäuferin einer arroganten Society-Lady. Eigentlich mag sie ihre Arbeit nicht, doch sie ermöglicht es ihr, in Paris zu leben. Hier hofft sie, ein Zeichen ihres verstorbenen Zwillingsbruders zu empfangen.

Zum Film
Die Amerikanerin Maureen arbeitet als «Personal Shopper» für das Fashion-Model Kyra in Paris. Ihre Aufgabe besteht darin, für ihre vielbeschäftigte Auftraggeberin die neuesten Modestücke auszuprobieren und zu kaufen. Doch so richtig bei der Sache ist sie nicht, denn sie macht gerade eine schwere Zeit durch. Ihr Zwillingsbruder Lewis, der wie sie Fähigkeit zum Medium hatte, ist an einer Herzkrankheit verstorben, an der sie auch selbst leidet. Vor seinem Tod haben sich die beiden Geschwister gegenseitig versprochen, dass der erste, der stirbt, dem anderen ein Zeichen aus dem Jenseits geben werde. So streift sie nun also durch Lewis’ früheres Haus in der Hoffnung auf ein Zeichen von ihm. Zwar tropft ein wenig der Wasserhahn, was auf eine Kontaktaufnahme hindeuten könnte, doch das reicht ihr nicht. Eines Tages meldet sich bei ihr via SMS eine unbekannte Person, die einiges über sie zu wissen scheint. Ob es sich beim Unbekannten um ihren toten Bruder handelt?

Stimmen
Eine amüsante Verquickung von Lifestyle, Kunst und Spiritismus ist Olivier Assayas gelungen, mit Kristen Stewart in der Titelrolle und ektoplastischen Erscheinungen zweifelhafter Natur in diversen Nebenrollen. Michael Sennhauser, sennhauserfilmblog.ch | Assayas’ subtile, ambitioniert-eigenwillige Charakterstudie ist ein Film über Verlust und Selbsterkenntnis, über die Suche nach Orientierung und das Paranormale. Carsten Baumgardt, filmstarts.de | Stewart spielt auf eine suggestive Art linkisch und anmutig, nervös und bestimmt, dass man sich gar nicht sattsehen kann an ihr. Andreas Borcholte, spiegel.de | Olivier Assayas Mystery-Thriller voller Geraune über Okkultes walzt das Elend von Lifestyle-Esoterik aus. … Welcher Dämon mag wohl in Assayas gefahren sein; etwa der der Ideenlosigkeit? Vermutlich war es der gleiche, der beim Festival von Cannes die Jury bewog, diesen Hui-Buh-Humbug mit dem Preis für die Beste Regie zu prämieren. Renée-Maria Richter, film+kunst

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