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Kunstmuseum St.Gallen | Paul McCarthy

Es war einmal... Der Künstler Paul McCarthy hält sich nicht allzu streng an das Disney-Original. Aus sieben in Silikon gegossenen Zwergen macht er neun. Sexuell aufgeladen und nicht ganz jugendfrei, dafür mit einem schelmischen Augenzwinkern. Die Ausstellung bereitet auf jeden Fall viel Spass!

Es begann mit Performances
Paul McCarthys Œu­v­re hat Generationen junger Kunstschaffender inspiriert. Seine künstlerische Karriere begann der 1945 in Salt Lake City geborene und heute in Los Angeles lebende Künstler mit Performances. Dabei beschäftigte er sich anfänglich mit Malerei in Form von «painting as action», indem er seinen eigenen Körper als Pinsel einsetzte. Das führte zur künstlerischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Tabus, mit Erotik und Sexualität.

Disney lässt grüssen
Zeitgleich wendete er sich den stereotypen Bildvorstellungen der Massenkultur zu, wie sie sich in Disneyland, Hollywood-Filmen oder Cartoons manifestierten. Ausgehend vom bekannten, 1937 von Walt Disney produzierten Zeichentrickfilm realisierte McCarthy 2009 einen umfangreichen Werkkomplex zu Schneewittchen. Die gesamte Gruppe der aus Silikon geschaffenen Schneewittchen-Zwerge ist nun zusammen mit weiteren ausgewählten Werken aus der umfangreichen Sammlung von Ursula Hauser erstmals in der Lokremise St.Gallen zu sehen – formal wie inhaltlich virtuos karikiert.

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