© Maya Lalive

DER RISS | LA FESSURA | Kunstintervention von Maya Lalive

Ein Riss von 140x10 Meter auf Netzvinyl – fünf Jahre von der Idee bis zur Realisation – hängt zweieinhalb Monate draussen in der rauen Natur des Bergells an einer Staumauer. Ein Elf-Minuten-Making-Of-Film, vom Druck über die Konfektion und die Montage bis zur Demontage des Werks.

Ein Riss auf der Staumauer
«Ein Riss sprengt Dimensionen und schafft eine neue Ausgangsposition», sagt die Künstlerin Maya Lalive, «ein Riss ist Quelle neuen Lebens, jede Veränderung ist eine Chance.» Die Künstlerin und Alpinistin Maya Lalive will mit ihrer Kunstintervention die Betrachter ermuntern, etwas Bestehendes und Bekanntes unter einem anderen Blickwinkel anzuschauen. DER RISS | LA FESSURA auf der Albigna-Staumauer ist die Fotografie eines Felsrisses, irgendwo im Granit der Bergeller Kletter- und Wanderwelt. Selbst hier sind die Spuren des Klimawandels zu sehen und zu spüren, und DER RISS steht einerseits als Symbol für die Unausweichlichkeit der eigenen Vergänglichkeit, wie auch für die Kraft der Veränderung, die daraus entsteht. Die Farben grau-weiss-blau-violett reflektieren die schroffe Geländekammer der Albigna mit ihren spitzen Granitnadeln. DER RISS | LA FESSURA ist 139 Meter lang und 10 Meter breit.

RockArt 16
Mit RockArt 16 lässt Maya Lalive Kunst, Technik, Architektur und Natur zu einem Gesamtkunstwerk verschmelzen. Fünf Jahre dauerte es von der ersten Idee bis zur Realisierung. Aber nur kurze Zeit, drei Monate, war DER RISS auf der Albigna-Staumauer als Originalbild zu besichtigen. Danach wurde er in einzelne Bildsegmente aufgeteilt, die als Teil-Originale neue Besitzer und neue Orte fanden. – Selbstverständlich muss sich auch DER RISS | LA FESSURA Veränderung und Vergänglichkeit unterordnen.

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