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Anomalisa

Ursprünglich als Hörspiel konzipiert und 2005 bei Carter Burwell's «Theater of the New Ear»-Projekt auf Bühnen uraufgeführt, ist «Anomalisa» mit Puppen in Stop-Motion-Technik gedreht: Ein Kinoexperiment, das auf poetische Weise die menschliche Psyche erforscht.

Zum Film
Der erfolgreiche Motivationstrainer und Bestsellerautor Michael Stone reist durch Amerika und begeistert mit seinen Vorträgen unzählige Menschen. Viele hoffnungslose Fälle hat er durch sein Buch erlöst, doch nun scheint er selbst in eine grosse Krise zu geraten. Während er anderen Menschen hilft, wird sein Leben immer leerer und bedeutungsloser. Müde vom vielen Reisen, gelangweilt von seinem Leben als Familienvater, kommen ihm alle Menschen gleich vor. Als plötzlich in einer weiteren einsamen Nacht die schöne und lebendige Stimme einer Frau in sein Hotelzimmer dringt, schöpft er neue Hoffnung. Die unwiderstehliche Stimme gehört Lisa, die in einem Call-Center arbeitet und extra für Michaels Vortrag von weit her angereist ist. Michael ist überzeugt: Mit Lisa kann er einen Neustart wagen…

Stimmen
«Anomalisa» hat einen frischen Look und eine Mischung aus Traurigkeit und Humor, die man nicht oft im Kino sieht. […] Die kleinen Sets sind wunderschön detailreich gebaut worden, und die Figuren haben eine selten gesehene Menschlichkeit in ihren Gesichtern und Körpern. outnow.ch | Die Arbeit mit der Stop-Motion-Technik ist auf eine Weise innovativ, dass das Gehirn sie kaum verarbeiten kann. Kaufman und sein Co-Regisseur Duke Johnson bieten uns so magische und auch schmutzige Bilder, dass «Anomalisa» durchaus der erste nicht jugendfreie Gewinner des Oscars für den Besten Animationsfilm werden könnte. Catherine Shoard, The Guardian | Ein weiterer unverwechselbarer Film in einem schmalen, aber extrem markanten Werk war zu erwarten. Doch das wird der verführerischen Prägnanz und den vielfältigen emotionalen Nuancen dieser lustig-traurigen, eindringlichen Meditation, die als melancholische Liebesgeschichte getarnt ist, nicht gerecht. David Rooney, The Hollywood Reporter | «Anomalisa» ist wunderschön, herzzerreissend und letztlich unvergesslich. Peter Debruge, Variety | Mit der Virtuosität, die er schon in seinen anderen Filmen bewiesen hat, arbeitet sich Kaufman hier durch die Höhen und Tiefen der menschlichen Gefühle. […] Jeder Moment, jede einzelne Konversation ist brillant und herzzerreissend, witzig und traurig zugleich. So klein der Film ist, so gross ist sein Thema und so tief ist sein Blick ins Innere. Beatrice Behn, kino-zeit.de

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