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Vögele Kultur Zentrum | i.ch_wie online leben uns verändert

Denken oder Googeln? – das ist die Frage

Sie betrifft uns alle, die (Kunst)Ausstellung «i.ch_wie online leben uns verändert». Achtzehn Kunstschaffende setzen sich in unterschiedlicher Weise kritisch mit der rasant zunehmenden Digitalisierung unseres Lebens und der Erfindung eines neuen «Ichs» in den sozialen Netzwerken auseinander.

Digitalisierte Welt
Digitale Medien wie Internet oder Mobiltelefone erlauben nicht nur eine immer schnellere und unkompliziertere Kommunikation, sie fordern auch deren Beschleunigung. So bieten unsere elektronischen Begleiter Zugang zum Freundeskreis, zu Informationen und Produkten, sind Ratgeber, Spielplatz und Partnerbörse zugleich. Gleichzeitig drängen sie uns in eine stete Verfügbarkeit, berauben uns vieler Mussestunden und machen uns zum gläsernen Konsumenten. Kann man sich dieser Präsenz überhaupt noch entziehen? Verändert dies nicht notgedrungen unser soziales Verhalten? Wie manifestieren sich in dieser intensiven und oftmals kühl wirkenden Onlinewelt Emotionen? Hat eine breite Allgemeinbildung oder das Denken in grösseren Zusammenhängen überhaupt noch eine Daseinsberechtigung, wenn alles Wissen digital abgerufen werden kann? Anhand von Kunstwerken, Installationen, wissenschaftlichen Beiträgen und Gegenständen des täglichen Lebens zeigt die Ausstellung, wie die zunehmend digitalisierte Welt unsere Fähigkeiten, Bedürfnisse, Erwartungshaltungen und selbst das «Miteinander» verändert. Im Zentrum der Schau stehen die moderne Kommunikation und ihre rasante Entwicklung.

Künstlerinnen und Künstler
Zu sehen sind Werke von: Christopher Baker, Aram Bartholl, Daniele Buetti, Kurt Caviezel, Hasan Elahi, Elisa Giardina Papa, Kaamran Hafeez, Samdra Heinz, Travis Hodges, Bernd Hopfengärtner & Ludwig Zeller, Florian Mehnert, Peter Picciani, Jean Revillard, Evan Roth, Peter Steiner, Amalia Ulman und Curtis Wallen.

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