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Kunst Halle St.Gallen | Flex-Sil Reloaded | Hommage an Roman Signer

Zum 75. Geburtstag von Roman Signer präsentiert die Kunst Halle St.Gallen zu Ehren des renommierten Künstlers eine Gruppenausstellung, die sowohl Hommage wie auch Rekonstruktionsversuch und Experiment ist.

Geburtstagsgeschenk für Roman Signer
Ausgehend von Roman Signers Einzelausstellung, die 1988 in den Räumlichkeiten der Kunsthalle an der Wassergasse stattfand (kuratiert von Josef Felix Müller), soll mit «Flex-Sil Reloaded» die Zentralität und Aktualität von Signers Schaffen für eine jüngere Künstlergeneration verdeutlicht und gleichzeitig ein kleines Geschenk zu Signers 75. Geburtstag gemacht werden.

Dialog zwischen Generationen
«Flex-Sil Reloaded» entwickelt sich entlang von zwei Hauptachsen. Einerseits findet eine Art Rekonstruktion der Einzelausstellung Signers von 1988 statt, indem einige der damaligen Werke den Weg in die heutigen Räumlichkeiten der Kunst Halle Sankt Gallen finden. Ergänzend dazu werden Dokumente und Bildmaterial präsentiert, die den Besucherinnen und Besuchern helfen, den Kontext der damaligen Ausstellung zu verstehen.
Auf der zweiten Hauptachse werden verschiedene Positionen jüngerer nationaler und internationaler Kunstschaffender gezeigt. Die Arbeitsweise dieser Künstler ähnelt der von Signer, und es finden sich formale wie inhaltliche Konvergenzen. Wie er benutzen auch sie Skulptur, Zeichnung, Film und Aktionen, um sich in reduzierten prägnanten Arbeiten auf raffinierte und häufig humorvolle Art und Weise mit der Eindämmung, Freisetzung und Transformation von Energie oder mit Themen wie Zeit und Natur auseinander zu setzen. Mit diesen Werken verweist man einerseits auf Aspekte, welche die Aktualität von Signers Arbeit untermauern, andererseits sollen diese Werke auch Hommage sein. Man möchte damit eine lebendige Situation schaffen, in der nicht nur der Dialog zwischen verschiedenen Werkansätzen gefördert wird, sondern auch einer zwischen den Generationen – dies im Bewusstsein, dass auch die sogenannte «junge» zeitgenössische Kunst bereits in die Kunstgeschichte eingebettet ist.

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