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Museum Bruder Klaus Sachseln | Lichterlei

Im Licht erleuchtet, das Licht gebrochen, im Licht gefangen; ein Licht geht an, das Licht geht aus; die Stirnlampe beleuchtet, Lichtbilder, Glaslichter: Lichterlei, eine Ausstellung zu Leuchtkunst und Lichtbildnerei.

Phänomen Licht
In der Sonderausstellung Lichterlei zeigt das Museum Bruder Klaus Sachseln Arbeiten, die sich mit dem Licht in verschiedenen Erscheinungsformen befassen. Leuchtkästen, Fotografien, Glasobjekte, Zeichnungen, Projektionen und Installationen strahlen Licht aus, reflektieren es, nehmen es auf, sind ins Licht gerückt und werfen Schatten. Abstrakte Lichtmalerei wechselt mit poetischen Szenen im Zwielicht. Sonnenbeschienene Naturdarstellungen treffen auf reflektierende Graphitflächen. Die Architektur des historischen Museumsgebäudes tritt mit den zeitgenössischen künstlerischen Arbeiten in einen lichten Dialog.

Acht «erleuchtete» KünstlerInnen
Die Interventionen der vier Künstlerinnen und vier Künstler in den spannungsvollen Räumen des Museums beleuchten das Thema Licht aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Sie halten flüchtige Spuren des Lichts fest und zeigen seine wechselhaften Erscheinungen. Monika Dillier stellt eine Installation mit Objekten aus Muranoglas auf. Das Licht lässt ihre Farben leuchten. Martina Kalchofners Graphitzeichnungen erhalten durch die intensive Bearbeitung des Papiers Reliefcharakter und machen es zum Lichtfänger und zur Spiegelfläche. Marie-Catherine Lienert präsentiert ihre Fotos zu existenziellen Grundfragen in Leuchtkästen. Der Basler Ulrich Muchenberger stellt mit farbigen Lichtverläufen in geometrischen Objekten unsere Wahrnehmung auf die Probe. Franz Müller überrascht mit Ansichtskarten aus eigenwilligen Blickwinkeln. Licht und Schatten prägen seine Sicht. Maya Prachoinig ist in der Dunkelheit mit der Stirnlampe unterwegs und fängt mit der Kamera ein, was ihr vor den Lichtkegel kommt. Moritz Hossli nimmt uns zu einer Fahrt über den See mit ungewohnter Perspektive und voll stiller Poesie mit. Jürg Hugentobler verwendet in seiner eigens für das Museum Bruder Klaus Sachseln entwickelten Installation Holz aus dem Ranft, dem Ort wo im 15. Jahrhundert Bruder Klaus erleuchtet lebte.

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