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Aargauer Kunsthaus | Rhythm in it

Es fängt mit Trommeln an, führt zu Hodler und über Bill tief in die Gegenwart.

36 Künstlerarbeiten in rhythmischen Bezug gesetzt, zueinander und zu unserem Blick. «Rhythm in it», ist ein künstlerischer Rundgang, den man am besten im eigenen Rhythmus erfasst.

Ausstellende Künstler*innen
John M. Armleder (*1948, CH), Max Bill (1908-1994, CH), David Claerbout (*1969, B), Bruce Conner (1933-2008, USA), Martin Creed (*1968, GB), Stéphane Dafflon (*1972, CH), Stan Douglas (*1960, CA), Dara Friedman (*1968, USA), Camille Graeser (1892-1980, CH), Rodney Graham (*1949, CA), João Maria Gusmão (*1979, P) & Pedro Paiva (*1977, P), Sebastian Hammwöhner (*1974, D), Pierre Haubensak (*1935, CH), Ferdinand Hodler (1853-1918, CH) , Sofia Hultén (*1972, S) , Bethan Huws (*1961, GB), Paul Klee (1879-1940, CH), Klara Lidén (*1979, S), Verena Loewensberg (1912- 1986, CH), Richard Paul Lohse (1912-1986, CH), Christian Marclay (*1955, CH), Jonathan Monk (*1969, GB), Robert Morris (*1931, USA), Taiyo Onorato (*1979, CH) & Nico Krebs (*1979, CH) , Gabriel Orozco (*1962, MEX), Markus Raetz (*1941, CH), Hans Richter (1888-1976, D), Ugo Rondinone (*1962, CH), Anri Sala (*1974, AL), Katja Strunz (*1970, D), Jean Tinguely (1925-1991, CH), Niele Toroni (*1937, CH), Su-Mei Tse (*1973, L), Adam Vačkář (*1979, CZ)

Rhythmus überall
Rhythmen prägen unser Leben auf vielfältigste Weise: Atem, Puls und Schritt oder Uhrschlag, Musiktakt und Tapetenmuster – Rhythmen sind in Alltag und Kultur omnipräsent. Trotz grosser Relevanz wurde das Thema innerhalb der bildenden Kunst bislang kaum untersucht und auch nicht in Ausstellungen behandelt. Rhythm in it begegnet diesem überraschenden Umstand mit einem breiten Spektrum an künstlerischen Zugängen und bietet ein sinnliches Ausstellungserlebnis und neuartige Sichtweisen auf den Rhythmus in der Gegenwartskunst.
Die Ausstellung nähert sich dem Rhythmus-Motiv von verschiedenen Seiten und nimmt Aspekte der Ästhetik, der Akustik, der Bewegung und des zeitlichen Rhythmus in den Fokus. 36 Künstlerinnen und Künstler sind mit Werken vertreten. Rund die Hälfte der Beteiligten gehört einer mittleren und jüngeren Künstlergeneration an. Da der Rhythmus als wesentliches Motiv in der Moderne hervortritt, nimmt die Ausstellung mit Werken von Max Bill, Verena Loewensberg, Paul Klee oder Hans Richter auch Rückgriffe auf die Kunst jener Zeit vor. Naturgegebene Rhythmen wie der Lebenszyklus oder die Vergänglichkeit und kulturell eingeführte Rhythmen wie die Zeitmessung sind ein wiederkehrendes Thema in Werken der Gegenwartskunst. Bewegungsabläufe, Performance und Tanz sind weitere wichtige Ausdrucksformen. Entscheidende Impulsgeber sind der Film und die Performance-Art, seit ihren Anfängen in den 1920er beziehungsweise 1960er Jahren. Formal wie inhaltlich eröffnen die Exponate den Blick auf ein erstaunlich komplexes Phänomen in der bildenden Kunst.

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