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Museum im Lagerhaus | NAIVE SCHWEIZ SUISSE BRUT

«Zeichnen wird da zum heftigen seismographischen Ausschlag einer ausser Einklang zur Aussenwelt geratenen Innenwelt.» Hinter den ausserordentlichen Werken stehen Menschen mit ungewöhnlichen Biografien. Ihre Lebensgeschichten prägen das Werk.

Visionäre Schweiz
An dieses von Harald Szeemann gesetzte Label knüpft die Ausstellung an, die zum 25-jährigen Jubiläum des Museums im Lagerhaus St. Gallen zu sehen ist. Das Museum im Lagerhaus zeichnet sich in der nationalen Museumslandschaft bis heute dadurch aus, dass es den Fokus auf ‘Aussenseiter’-Kunst in der Schweiz richtet. Über 100 Leihgaben ergänzen die ausgestellten Werke aus der eigenen Sammlung.

Suche nach ‘naiven’ Positionen
Suchte Szeemann in seiner Ausstellung speziell nach visionären Kunstentwürfen, geht das Jubiläumsprojekt des Museums im Lagerhaus auf Suche nach ‘naiven’ Kunstpositionen in der Schweiz und deren Pendant, der Art Brut. Auf beiden Seiten stehen innovative künstlerische Leistungen im Mittelpunkt, die markante Künstlerpersönlichkeit mit ihren im höchsten Masse individuell geprägten Weltentwürfen und Bildfindungen.

Verortung in der Schweiz
Durch die grenzüberschreitenden Pionierleistungen Szeemanns gerät die ‘Aussenseiter’-Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg neu in den Fokus des Interesses und erobert die Kunstlandschaft. Das Museum im Lagerhaus skizziert in seiner Jubiläumsausstellung eine Landkarte künstlerischer Positionen der Art Brut und Naiven Kunst in der Schweiz um sich als Museum national zu verorten.

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