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Appenzeller Brauchtumsmuseum | «öserigs ond anders»

Bei Ueli Alder daheim war alles «öserigs». Seine Eltern und Vorfahren waren gebürtige Urnäscher, im Dorfleben und im Brauchtum tief verwurzelt. Sein Vater war Bauernmaler. Um «anders» zu erfahren, hat Ueli sein Dorf verlassen und wurde Fotograf.

Zwischen Cowboy und Appenzeller Bauer
Der in Urnäsch aufgewachsene Ueli Alder ist zu einem eigenwilligen Kunstfotografen geworden, der unbeirrt seinen Weg geht. Sein Name ist in der Schweiz und im Ausland bekannt. Zu Beginn seiner Laufbahn absolvierte er eine Lehre als Kunststoff-Technologe mit Berufsmaturität, anschliessend den Militärdienst. Darauf ging er auf Reisen. Wieder zurück, besuchte er den Vorkurs für Gestaltung und Kunst an der Zürcher Hochschule. Von 2004 bis 2008 belegte er den Studiengang Fotografie an der Zürcher Hochschule der Künste. Es folgte ein Jahr am Art Institute in Chicago.

Das Vertraute und das Andersartige
Das weite Land Amerika beeindruckte und inspirierte ihn immer wieder neu. Er stellte seine beiden Welten, das Vertraute und das Andersartige, einander gegenüber, fand Ähnlichkeiten und schuf kreativ gestaltend Neues. Seine eigenwilligen Selbstdarstellungen, als Cowboy oder als alter Appenzeller Bauer, die er fototechnisch zu Bildern gestaltete, gehören längst zu seinen Markenzeichen. Ueli Aller ist immer wieder in verschiedenen Ausstellungen in der ganzen Schweiz präsent.

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