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Haus für Kunst Uri | Heinrich Danioth und Weggefährten

Die stimmige Ausstellung zeigt den bedeutenden Innerschweizer Künstler Heinrich Danioth im Licht seiner Weggefährten wie Hodler oder Varlin und stellt ihm zeitgenössische Positionen zur Seite, die seinem Werk frischen Wind verleihen.

Danioth im nationalen Vergleich
Die Ausstellung lässt den Urner Künstler Heinrich Danioth (1896–1953) aus den heimatlichen Grenzen hinaustreten und zeigt ihn in gebührendem grösserem Kontext. Der Künstler hat sich nie als Heimatmaler verstanden, auch wenn dieses Etikett bis heute an ihm haftet. Die Ausstellung wagt den Versuch, einzelne Aspekte seines Schaffens in einen nationalen Zusammenhang zu stellen und mit Arbeiten anderer Künstler wie Cuno Amiet, Giovanni Giacometti, Ferdinand Hodler, Ernst Ludwig Kirchner, Emil Nolde und Varlin zu vergleichen. Sein vielfältiges Werk ist in überraschenden Gegenüberstellungen im ganzen Haus für Kunst Uri und im Danioth Pavillon neu zu entdecken.
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Weggefährten
Persönlich sind sich Heinrich Danioth und die für diese Ausstellung ausgewählten Weggefährten vermutlich nie begegnet. Die einzige bekannte Verbindung besteht darin, dass sich Danioth in seinen Tagebüchern bewundernd zu Ferdinand Hodlers Arbeiten geäussert hat. Heinrich Danioth war sehr belesen und gut informiert über das aktuelle Kunstschaffen seiner Kolleginnen und Kollegen, er besass eine grosse Bibliothek an Ausstellungskatalogen, Kunstbüchern und Zeitschriften ­– darunter auch ein Abonnement der Kulturzeitschrift «du» .

Zeitgeist
In der aktuellen Gruppenausstellung im Haus für Kunst Uri geht es also nicht darum, eine Beziehung zwischen den Malern zu konstruieren, die so nie bestanden hat. Die Gründe für eine gemeinsame Präsentation liegen auf anderen Ebenen. Es geht um das Offenlegen eines Zeitgeistes, von verwandten bildnerischen Problemen und Themen, die sich zwar in ihrem Ausdruck mehr oder weniger stark unterscheiden, jedoch in ihrem formulierten Gehalt durchaus vergleichen lassen.

Bezüge zur Gegenwart
Die beiden zeitgenössischen Positionen schaffen Bezüge zur Gegenwart. Heidi Arnold nimmt mit einer zweiteiligen Installation den Dialog auf, Andreas Wegmann schafft seinen Bezug mit einer Klangskulptur, die er auch bespielen kann.

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