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Peter K. – Alleine gegen den Staat

«Ich bin überzeugt, dass das nicht so hätte eskalieren müssen», sagt Manfred Liechti nach seiner Begegung mit Peter Hans Kneubühl.

Schriftlichen Dokumenten des Straftäters, Presseberichte und Gerichtsprotokolle dienten dem Bieler Regisseur Laurent Wyss dazu, sich ganz in die Psyche des vermeintlich «geisteskranken» Mannes zu versetzen, dessen Geschichte 2010 durch die Presse ging. Für den Film «Peter K. – Alleine gegen den Staat» haben der Regisseur und der Hauptdarsteller Manfred Liechti mit Peter Hans Kneubühl im Gefängnis das Gespräch gesucht, um möglichst einen authentischen Film zu realisieren.

__*«Ich bin überzeugt, dass das nicht so hätte eskalieren müssen», sagt Manfred Liechti nach seiner Begegung mit Peter Hans Kneubühl.*

Peter K. – Alleine gegen den Staat | Synopsis

Nach dem Tod seiner Mutter droht Peter K. die Zwangsräumung aus dem Haus, in dem er sie gepflegt hat. Er kämpft um sein Heim, um es vor seiner Schwester, der Stadtverwaltung und schliesslich der bewaffneten Polizei zu verteidigen. Seine Verschwörungstheorien und Schriften entwickeln sich zu einer gewalttätigen Realität und machen ihn zu einer abtrünnigen Berühmtheit. Seine wachsende Angst und Einsamkeit bringen Albträume aus der Kindheit hervor, während die Gerichtsverhandlung eine dunkle Familienvergangenheit offenbart.

Peter K. – Alleine gegen den Staat | Stimmen

«Auf der Suche nach einem geeigneten Hauptdarsteller wird Wyss bei einem Mann fündig, der sich mit der Verkörperung von Randfiguren bestens auskennt – auch weil er selber auf eine schwierige Kindheit in ärmlichen Verhältnissen zurückblickt. Den markanten Berner Charakterkopf Manfred Liechti (65) kennen die TV-Zuschauer […] Im Bestreben um grösstmögliche Authentizität trifft sich auch Liechti mit Kneubühl zum Gespräch.» – Blick | «Der Regisseur war fasziniert von der Verhaftung von Peter Hans Kneubühl und wollte einen Film darüber drehen. Während der
Recherche änderte sich sein Blickwinkel auf den Fall.» – Baerntoday

Peter K. – Alleine gegen den Staat | Regie

Nach einer langen Karriere als Journalist im Newsbereich, arbeitete Laurent Wyss (1977, Biel) als Regisseur. Danach folgten Werbefilme und verschiedene Dokumentar-Serien. Im Jahre 2014 realisierte er seinen ersten Kinospielfilm «Manche Hunde müssen sterben». Dieser Film wurde am Film Festival Francais d’Helvetie und in verschiedenen Kinos gezeigt.

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