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L'escale

Griechenland ist für diesen illegalen Migranten nur eine Zwischenstation, ein Universum, in dem Hoffnung, Solidarität, Angst, Heiterkeit, Mut und die Realität der «Festung Europa» aufeinandertreffen.

Zum Film
Amir, ein iranischer Einwanderer, lebt in einer bescheidenen Wohnung in Athen. Hier bietet er Männern und Frauen, die sich wie er entschieden haben, ihr Heimatland zu verlassen, Unterkunft und Verpflegung an. Amirs Untermieter möchten so bald wie möglich in andere europäische Länder weiterreisen. Nun warten sie auf Papiere, Kontakte oder Menschenschmuggler, denen sie ihr Schicksal anvertrauen können. Für sie gibt es weder eine erste noch eine zweite Klasse, sondern nur noch eine «illegale». «L’Escale» ist die Geschichte einer Begegnung: Als der iranisch-schweizerische Regisseur Kaveh Bakhtiari hörte, dass sein Cousin illegal nach Griechenland eingereist war, traf er ihn in Athen. Während eines Jahres wohnte Bakhtiari mit dem Cousin und dessen Weggefährten zusammen, um den Alltag dieser couragierten, tatkräftigen Menschen mit der Kamera zu begleiten.

Stimmen
Bakhtiari zeigt das Nicht-Sichtbare hinter den Nachrichtenbildern – behutsam gefilmt. Kulturplatz SRF | Bewegend, unbedingt sehenswert. L’Express | Ein Film, der Spannung, Emotion und Tragik gekonnt zusammenbringt. Cahiers du Cinéma | Ergreifend, von aussergewönlicher Intensität. Telerama

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