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Schicksal oder nicht - der orthodoxe Motti verliebt sich in «Schickse».

Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse

Michael Steiners Film über einen orthodoxen Jüngling lässt sich mit zwei Worten definieren: Einfach herrlich!»

Motti verliebt sich in seine Mitstudentin Laura. So weit so wunderbar. Nur: Motti ist orthodoxer Jude und seine Mutter hat für ihn eigentlich ganz andere Bräute im Visier … Michael Steiner zeigt sich einmal mehr in Bestform. Seine Verfilmung des Bestsellers von Thomas Meyer ist Schweizer Popcornkino im besten Sinne des Wortes und grosse Unterhaltung.

Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse | Die Synopsis
Der junge orthodoxe Jude Motti Wolkenbruch (Joel Basman), hat bislang immer brav getan, was seine Mame (Inge Maux) ihm vorgeschrieben hat. Doch als sie ihn verkuppeln will und ihm eine Heiratskandidatin nach der anderen vorstellt, beginnt Motti zu rebellieren und weicht von seinem traditionellen Lebenspfad ab. Er verliebt sich nämlich an der Uni in die schöne Nichtjüdin Laura (Noémie Schmidt). Mottis Mame ist ausser sich – eine Beziehung mit einer Schickse ist im Lebensplan von Motti nicht vorgesehen! So beginnt Motti mutig seine wunderliche Reise zur Selbstbestimmung, die mit Herzschmerz, aber auch viel Humor verbunden ist.

Basis von Michael Steiners neuem Film bildet Thomas Meyers Bestseller mit dem gleichen Titel, der 2012 für den Schweizer Buchpreis nominiert wurde und sich bisher über 110.000 Mal verkauft hat. «Thomas Meyer hat mit seinem Roman einen humorvollen Blick auf eine Gemeinschaft geworfen, die vielen Menschen fremd ist und uns gleichzeitig vor der Haustür mitten in Zürich begegnet», so Regisseur Michael Steiner. «Es sind diese einzigartigen Einblicke in diese Welt und die Sprache, die mich sofort in den Bann gezogen haben.»

Der Regisseur | Michael Steiner
Regisseur Michael Steiner, der bereits mit seinem Mystery-Thriller «Sennentunschti» seine Weltpremiere am 6. Zurich Film Festival 2010 gefeiert hat, ist einer der erfolgreichsten Schweizer Regisseure. Sein bekannter Kinoliebling «Mein Name ist Eugen» gewann den Schweizer Filmpreis und erzielte 600.000 Zuschauer*innen. Er ist bis heute der zweiterfolgreichste Schweizer Kinofilm überhaupt.

Stimmen
«Joel Basmans wunderliche Reise in die Arme einer Komödie! Dass der Schweizer Schauspieler in ernsthaften Rollen überzeugt, das weiss man, dass er sich aber genauso brillant in einer Komödie zu behaupten weiss, zeigt Michael Steiners neuer Film. «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» lässt sich mit zwei Worten definieren: Einfach herrlich!» Felix Schenker, arttv.ch | «Michael Steiner macht auf sicher. Mit «Wolkenbruch» inszeniert der erst gefeierte, dann gefallene Schweizer Regisseur einen gmögigen Crowdpleaser, der kaum jemandem wehtun dürfte, dem aber auch die Originalität seiner früheren Werke ein wenig abgeht. Dass er es immer noch kann, beweist Steiner damit allen, die jemals daran gezweifelt haben.» outnow.ch | «Wie Joel Basman keusch-verdruckst den «Mottele» spielt, ist eine Freude.» Der Bund | «Regisseur Michael Steiner hat Thomas Meyers ­Erfolgsroman «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» verfilmt. Entstanden ist eine wunder­bare Tragikomödie.» kulturtipp.ch | «Um es vorweg zu nehmen: Mir hat der Lesestoff besser gefallen, er regt die eigene Phantasie an. Die Filmadaption bietet solide, nette Kinounterhaltung – schweizerisch brav und etwas plakativ.» – Rolf Breiner, Textatur Filmkritik

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