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Theater Konstanz | Konstanz am Meer – Ein Himmelstheater

Hintz und Kuntz, zwei einfache Bürger der Stadt Konstanz, sollen für die bedeutenden Gäste des Konzils einen Baldachin halten und erleben so die «grosse Geschichte» hautnah mit. Natürlich nicht, ohne sie im Wirtshaus weiterzuerzählen.

Konstanz 1414
Hintz und Kuntz stehen seit Stunden am Ufer des Bodensees und warten auf das Schiff des Königs das, längst überfällig, im Nebel des Sees nicht auftaucht. Und als der König mit seiner Frau schliesslich Konstanz erreicht, müssen nicht nur die stürmischen Wogen der Ehe geglättet werden, sondern auch die zwischen den am Konzil teilnehmenden Ländern. Auch der Papst bleibt davon nicht ausgenommen – und ausserdem gibt es da noch dieses brennende Problem mit Jan Hus! Im warmen Wirtshaus macht sich währenddessen Martha Haefelin Hoffnung, vom Treiben des Konzils zu profitieren. Eine Schiffsflotte will sie aufbauen, die von Konstanz bis zum fernen Meer Handel treibt.

Das Konziljubiläum
Als Auftragswerk zum Konziljubiläum der Stadt Konstanz haben Theresia Walser und Karl-Heinz Ott einen ebenso tiefsinnigen wie heiteren Text geschrieben. Der Berliner Regisseur Johannes von Matuschka, der zuletzt mit «Don Karlos» das Konstanzer Publikum begeisterte, inszeniert das Stück auf der Open-Air-Bühne am Münsterplatz und damit unmittelbar dort, wo einst das Konzil tagte.

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