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Kunstmuseum Bern | Das schwache Geschlecht – Neue Mannsbilder in der Kunst

Experimente, Stärke, Schwächen, Erotik, Krise, Kritik... In der Gegenwartskunst werden Männer- oder Mannsbilder neu hinterfragt. Penisse spielen dabei eine nicht unbedeutende Rolle.

Männerbild diskutieren
Die Gruppenausstellung versteht sich als Beitrag zur Diskussion um das heutige Selbstverständnis von Männern, die schon länger im wissenschaftlichen und populärkulturellen Kontext schwelt. Anhand von Werken von rund vierzig Künstlern und Künstlerinnen wird untersucht, wie männliche Rollenbilder und Männlichkeit in der Gegenwartskunst inszeniert und kritisch hinterfragt werden.

Wer oder was ist überhaupt ein Mann?
Wie definieren, reflektieren und repräsentieren sich Männer in der Kunst seit der Frauenbewegung? Während Künstlerinnen noch heute gerne unter der Kategorie «Geschlecht» behandelt werden, ist dies für Künstler eine neue Situation. Nachdem sich die feministische Kunst auch in den grossen Institutionen langsam etabliert hat, ist es an der Zeit, auf die Kunst von Männern und über Männer einen genauen Blick zu werfen. Denn die sexuelle Revolution sowie die Frauen- und Schwulenbewegung gingen nicht einseitig vonstatten. Sie brachten auch eine Veränderung des männlichen Rollenbildes und der Darstellung von Männlichkeit mit sich.

Männlichkeit als Maskerade
Die Ausstellung verfolgt anhand von Installationen und Werkgruppen, wie westliche Gegenwartskünstlerinnen und Gegenwartskünstler seit den Sechziger Jahren neue Auffassungen von Männlichkeit entwerfen oder bestehende Rollenbilder torpedieren. Die ausgewählten Werke wollen eruieren, was heute die «Norm» sein könnte und was die neuen Nuancen des «Mannseins» beinhaltet. Der Rundgang ist thematisch in sechs Kapitel aufgeteilt: Starke Schwächen, Experimente, Emotionen, Erotik, Kritik und Krise, Männlichkeit als Maskerade; gleichzeitig gibt es einen losen chronologischen Faden.

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