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Kunsthaus Zug | Wege der Sammlung I Use of Time

Mit dem Titel «Use of Time» von Richard Tuttle bezieht sich das Kunsthaus Zug auf einen wichtigen Aspekt des Sammelns, nämlich auf die langfristige Zusammenarbeit einer Kunstinstitution mit den Kunstschaffenden, die sie ausstellt.

Beispielhaftes Modell für die Sammlungstätigkeit
Die erste Ausstellung des Jahres soll dem Publikum klar machen, was es im Lauf der kommenden Monate erwartet: Mit dem Titel «Use of Time» von Richard Tuttle bezieht sich das Kunsthaus Zug direkt auf einen wichtigen Aspekt des Projektes Sammlung, bei dem auf langfristige Zusammenarbeit mit einzelnen Kunstschaffenden gesetzt wird. «Je länger ein Stück Weg ist, das man gemeinsam beschreitet, desto intensiver ist der Austausch», bekennt Kurator Matthias Haldemann, «ja beginnt die Kreativität überhaupt erst zu spielen.»

Retrospektive für den Zuger Maler Josef Herzog
Das Projekt Sammlung hat dem Kunsthaus Zug ein einzigartiges Profil gegeben und es über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht. Mit seinem laborhaften Charakter gilt das Projekt auch als beispielhaftes Modell für zeitgenössische Sammlungstätigkeit. Dabei sind von teils international sehr bekannten Kunstschaffenden Arbeiten entstanden, die sich unmittelbar auf das Haus und die Stadt Zug beziehen. In «Use of Time» werden Arbeiten und Werke gezeigt, die aufgrund des Projektes Sammlung als Schenkungen ins Kunsthaus Zug gekommen sind. Es wird modular gearbeitet und ein Teil der Räume während der Ausstellungsdauer bis zu drei Mal neu bestückt, so dass viele Arbeiten zum ersten Mal überhaupt öffentlich gezeigt werden können. Dem Zuger Maler Josef Herzog wird gar eine kleine Retrospektive über alle Schaffensphasen gewidmet.

Von provokant klein zu extra gross
Einen anderen Aspekt von Projekt Sammlung verkörpert «Replace the Abstract Picture Plane I» von Richard Tuttle. Der Amerikaner war berühmt geworden durch geradezu provokant kleine Werke. Nun stellt er seine Fragen zu Wesen und Inhalt von Bildern erstmals in sehr grossen Arbeiten.

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