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Aargauer Kunsthaus | Miriam Cahn

Ihre Bilder lassen die Betrachtenden immer auch das Abwesende, das nicht Sichtbare, das Unaussprechliche spüren.

Ein wichtiges Motiv in Miriam Cahns Werk ist der «enthüllte» Körper. Mit expressiven Schwarz-Weiss-Zeichnungen, entstanden unter performativem Körpereinsatz, machte sie in den 1970er Jahren erstmals international auf sich aufmerksam.

Performativer Körpereinsatz
Zu Beginn der 1990er Jahre entdeckte Miriam Cahn die Farbe für sich und wandte sich der Malerei zu. Figürliche Motive verschmelzen in ihren Werken mit skizzenhaften, abstrahierten Elementen. Dabei ist in den Darstellungen von Menschen, Tieren, Gebäuden und Pflanzen immer auch das Abwesende, Unsichtbare und Unaussprechliche spürbar.
Miriam Cahns gesamtes Schaffen zeugt von einer intensiven Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen, aktuellen Ereignissen und gesellschaftlichen Zuständen. Die Ausstellung legt einen Fokus auf ihre neuen Gemälde, Papierarbeiten und Skulpturen. Die Eigenständigkeit und Aussagekraft ihres Werks machen Miriam Cahn zu einer wegweisenden Repräsentantin der neueren Schweizer Kunst.

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