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Oh Boy

Sein Jura-Studium hat Niko schon vor zwei Jahren geschmissen. Seitdem lebt der Berliner in den Tag hinein. Nachdenken muss er, denn seinen Platz im Leben hat er bisher nicht gefunden. «Oh Boy» ist das Portrait eines jungen Mannes und der Stadt, in der er lebt.

Zum Film
Niko ist ein Slacker in Berlin, der nichts mit seinem Leben anfangen kann und nicht mal weiss, wo er die Suche nach Leben beginnen soll. Allein oder mit seinem Kumpel Matze driftet er durch die Stadt, neugierig auf die Menschen und ihr Treiben. Doch an diesem Tag erfährt Niko die Konsequenzen seiner Passivität: Seine Freundin zieht einen Schlussstrich, sein Vater dreht den Geldhahn zu, die sonderbare ehemalige Klassenkameradin Julika konfrontiert ihn mit den Wunden der gemeinsamen Vergangenheit – und in der ganzen Stadt scheint es keinen schwarzen Kaffee mehr zu geben.

Stimmen
Mit seiner Tragikomödie «Oh Boy» liefert Jan-Ole Gerster ein bemerkenswertes Langfilmdebüt ohne nennenswerte Schwächen ab und empfiehlt sich damit nachhaltig für grössere Aufgaben. Sein Berliner Stimmungsbild, von einem melancholischen Soundtrack treffend untermalt und stellenweise dennoch brüllend komisch, sei nicht nur dem Hauptstadtpublikum wärmstens ans Herz gelegt. filmstarts.de | Der Film ist urkomisch. Einzelne Szenen haben die Güte perfekter Sketche, mit perfekt besetzten Charakteren, pointierten Dialogen, komikdramaturgischem Aufbau und am Ende einer klug gesetzten Nicht-Pointe. Harald Mühlbeyer, kino-zeit.de

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