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Mommy

Ein tief bewegendes Porträt einer aussergewöhnlichen Mutter-Sohn-Beziehung, in der Zärtlichkeit und Brutalität nur einen Herzschlag voneinander entfernt sind. Xavier Dolans Hymne an die Mutterfigur.

Zum Film
Diane «Die» Després hat kein einfaches Leben: Ihr 15-jähriger Sohn Steve, den sie seit dem Tod ihres Mannes alleine erzieht, leidet an ADHS: Obwohl im Grunde charmant und liebenswert, kann er sich nicht unter Kontrolle halten und neigt zu spontanen Wutanfällen und Gewaltausbrüchen. Dies hat ihn schon oft in Konflikt mit dem Gesetz gebracht. Diane hat seinetwegen schon mehrere Male den Job verloren, dennoch kommt es für sie nicht in Frage, Steve in psychiatrische Obhut zu geben. So dreht sich denn ihr ganzes Leben um ihn und umgekehrt, was oft auch zu Konflikten führt. Eines Tages lernen die beiden ihre neue Nachbarin Kyla kennen, die frisch zugezogen ist. Sie ist eigentlich Lehrerin, arbeitet aber gerade nicht, weil sie an einer leichten Sprechstörung leidet. Anfangs sehr schüchtern, taut sie immer mehr auf und wird zur besten Freundin von Diane und Steve. Zusammen verbringen sie schöne Tage. Doch der nächste Rückschlag lässt nicht lange auf sich warten.

Stimmen
Ich habe gezittert und geträumt. Ich habe mich frei gefühlt und eingesperrt. Mir sind die Tränen gekommen. Frédéric Jaeger, critic.de | Die Darsteller sind grandios. Kaum zu toppen ist Antoine-Olivier Pilon, der als Steve wie ein Tornado über die Leinwand rast. Blickpunkt:Film | Welch Verbindung von Inhalt, Emotion und Form! Brillantissimo! Die Welt | Kino jenseits des Vorhersehbaren. Endlich was anderes. FAZ | Eine Achterbahn der Gefühle. Mit Worten, die unter die Haut gehen. ARTE | Ein Tunnelblick ins Herz der Gegenwart: Xavier Dolan inszeniert eine Vision aus der Zukunft, die Erinnerungen hochkochen lässt, die noch gar nicht entstanden waren. Das Jetzt in purer Intensität. critic.de | Ein freches, aber dennoch berührendes und tragisches Familiendrama. Dolan erzählt eine Amour fou, die man im Kino in ähnlicher Intensität lange nicht gesehen hat. Der Spiegel | «Mommy» erfasst den Zuschauer wie eine frische Brise. Das ist junges und verspieltes Kino, wild und sexy, angepeitscht von Rocksongs und doch reflektiert. Es beschert das beglückende Gefühl, eine Entdeckung gemacht zu haben. Christian Jungen, NZZ am Sonntag | Genial und sehr unterhaltsam. Eine Explosion von Energie. Der Film ist wie ein Feuerwerk mit einer unglaublichen Energie. The Guardian

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