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Marie Heurtin

Frankreich im 19. Jahrhundert. Marie sträubt sich vehement gegen alles, was ihr nicht behagt. So weigert sich die gehörlos und blind geborene 14-Jährige, Schuhe anzuziehen.

Zum Film
Die Ärzte haben Marie aufgegeben und raten, sie in eine Anstalt einzuweisen. Die Eltern bringen ihre Tochter jedoch in ein Kloster, in dem taube Mädchen betreut werden. Dort wird Schwester Marguerite auf den unbändigen Wildfang aufmerksam. Sie beschliesst, sich um Marie zu kümmern. Und sie steckt sich das hohe Ziel, ihr beizubringen, sich anderen mitzuteilen… «Marie Heurtin» erzählt die Geschichte eines Mädchens und der Nonne, die ihr eine Stimme gibt.

Stimmen
Ein subtil gefertigter Film, der durch sein mit viel Natur durchsetztes Setting viel Ruhe verströmt. In Isabelle Carré fand der französische Regisseur eine wundervolle Besetzung, gleich wie in der tauben Ariana Rivoir als Marie Heurtin. Urs Arnold, cineman.ch | Zuallererst ist es beachtlich, wie Améris den Ton des Filmes zwischen glücklich und tragisch balanciert […]. Ariana Rivoire’s Transformation vom verwahrlosten Tier zum wissbegierigen, lebensfreudigen Mädchen ist so glaubwürdig wie unglaublich mitzuerleben – eine schauspielerische Meisterleistung, mit der sich wenige andere Jungdarsteller in der Geschichte des Kinos messen können. outnow.ch | Dem Wunder der Sprache beim Entstehen zusehen – nicht weniger gelingt Jean-Pierre Améris mit diesem ungemein liebevollen und in vieler Hinsicht wunderschönen Film. Günter H. Jekubzik, programmkino.de

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