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Kunstraum Baden | Warzone Peace

In «Warzone Peace» werden viele Geschichten erzählt. Von Liebe und Streit, von Erinnerung und Macht und Projektion, von den Wunden der Menschen, vom Krieg im Frieden und vom Frieden im Krieg.

Krieg oder Frieden
Der Kunstraum Baden nimmt das 300-jährige Jubiläum «Frieden von Baden» zum Anlass, das Spannungsfeld zwischen Krieg und Frieden mit Arbeiten zeitgenössischer Künstlern zu beleuchten. Der Blick setzt in der Intimität des Privatlebens ein und geht über die Untersuchung medialer Darstellungen von Macht und Alltag zu den Krisengebieten im Nahen Osten.

Vier Künstler
Anna Jermolaewa zeigt in einer Videoprojektion, dass Frieden selbst im intimen Rahmen einer Liebesbeziehung ein umkämpftes Gut ist. Daniela Keiser veranschaulicht in einer 86-teiligen Bildserie, die auf Blättern von Tageszeitungen basiert, von der Projektion und Inszenierung der Macht und den Leerstellen des Erzählens. Andreas Hagenbach konzipiert einen vielschichtigen Resonanzraum mit Fotografie, Wort und Film um den Begriff der Erinnerungskultur, angesiedelt im Nahen Osten. Eric Hattan bringt elf kriegsversehrte oder vom Leben verbrauchte Stühle aus Beirut in den Saal und verweist auf die intime Beziehung zwischen Mensch und Stuhl, Sitzen und Erzählen, Unversehrtheit und Bruch.

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