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Haus für Kunst Uri | Gotteserfahrung und Teufelsküche

Eine betörende und verstörende Schau verschiedenster Objekte, Projekte und Experimente zeigt das Haus für Kunst Uri – auf den Hexenbesen und ab nach Altdorf!

Existentielle Begegnungen
Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit dem Thema dieser Ausstellung ist das menschliche, aber auch pflanzliche und tierische Leben: das Leben, das seit Jahrtausenden existiert. Was wäre Leben, wenn es nicht stetes Entstehen und wieder Vergehen in sich tragen würde? Was ist der Sinn der Künste und was macht ihre Wirkung aus? Wer und was hilft Sinn mitzutragen, und was nährt die Fähigkeit, hoffen, verstehen und hinnehmen zu können? Die Tiefe bildet den thematischen Ausgangspunkt zur Ausstellung, denn erst existentielle Begegnungen führen zu tiefergreifenden Fragestellungen. Ungeachtet der Unterschiede von Herkunft und Lebenslauf stellen sich jedem Menschen grosse Fragen auf und in den Weg, und die Kunst, diesen auszuweichen ist begrenzt. Zu wem rufen wir? Gotteserfahrung & Teufelsküche macht sozusagen die Spannbreite aus, die den menschlichen Geist nährt und erschüttert. Dabei soll der Suche mehr Raum zugesprochen werden als der Erkenntnis, denn der Weg besitzt grössere Gewichtigkeit als das Ziel.

Vom Meditativen bis zur Beschwörung
Die Ausstellung Gotteserfahrung & Teufelsküche vereinigt eine Vielzahl regional, national und international wirkender Kunstschaffender, die sich auf unterschiedlichste Weise – sei in der Adoration oder Blasphemie, in der Suche, in der existentiellen Erfahrung und Hingabe oder in der kritischen Ablehnung, in der Tragödie, im Spielerischen und Sinnlichen, im Meditativen, Fragenden bis hin zur Beschwörung – mit dem Themenbereich des Lebens auseinander setzen. Mit ihnen wirken Objekte und Artefakte aus früheren Zeiten, die aus historischen oder volkskundlichen Sammlungen der Regionen Innerschweiz und Graubünden stammen.

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