Voller Leben oder voller leben? Die Ausstellung der IG Halle im Kunst(Zeug)Haus Rapperswil spricht von beidem; sie reicht von der Fülle menschlicher Erfahrung bis zur geschärften Wahrnehmung, vom Urelement Wasser bis zu möglichen unbekannten Lebensformen. Während das Wunder der Existenz materiellen Lebens auf dem Planeten zum Ausdruck kommt, mag die Ausstellung gleichzeitig eine Aufforderung sein, voller zu leben.
Kunst als Erlebnisraum menschlicher Erfahrung – IG Halle Rapperswil
- Publiziert am 10. August 2026
Veranstaltungen
Buchvernissage Regula Syz – Raben unter uns | 19. September 2026 | 18.30 Uhr
Regula Syz verdichtet in ihren Werken Mythologie, eigene Erfahrungen sowie Bezüge zum Zeitgeschehen.
Besuch in Erwin Schatzmanns Morgenland | 27. September 2026 | 14.00 – 17.00 Uhr
Erwin Schatzmann führt durch sein Gesamtkunstwerk Morgenland in Winterthur und spricht über seine Lebenskunst. Anmeldung erforderlich (info@ighalle.ch)
Musiksommer am Zürichsee: Klang – Bild – Raum – Zeit | 27. September 2026 | 13.00–18.00 Uhr
Öffentliche Führung | 4. Oktober 2026 | 11.30 Uhr
Kurator Guido Baumgartner führt durch die Ausstellung.
Workshop Wasser Kreis | 25. Oktober 2026 | 11.00 – 17.00 Uhr
Für Erwachsene und Kinder ab 7 Jahren. Künstlerin Janeth Berrettini lädt ein, dem Wesen des Wassers Raum zu geben und dabei selbst in den Fluss zu kommen.
Erwachsene: 80.–, Kinder: 40.– inkl. Material. Anmeldung erforderlich (info@ighalle.ch)
Blick in die Ausstellung
Im Sinne einer Kunst voller Leben präsentiert die Ausstellung der IG Halle im Kunst(Zeug)Haus Rapperswil die expressive Malerei von Regula Syz. Ihr rund 50 Jahre umspannendes Werk zeugt von einer tiefgreifenden Auseinandersetzung mit menschlicher Realität sowie gesellschaftlichen und spirituellen Fragen. Seit bald 20 Jahren malt Martin Reukauf ausschliesslich im Wald, was er dort sieht: Farben, Licht, Kontraste, Rhythmus und Dynamik. Sein malerischer Übungsweg kreist um die Frage, wie wir der Vielgestaltigkeit des Sichtbaren näherkommen können. Über das Sichtbare hinaus weist Susanne Hauser auf ungeahnte Möglichkeiten und Formen des Lebens hin – auf zu entdeckende Planeten ebenso wie auf verborgene Wesen in den Tiefen der Ozeane. Aus unzähligen feinen Strichen verdichtet, sind ihre Zeichnungen selbst ein Abbild des Unerschöpflichen. Strukturen des Lebendigen prägen das Werk von Haviva Jacobson. Ihre Zeichnungen und grossen Installationen wachsen gewissermassen organisch aus einem absichtslosen Schaffensprozess, aufmerksamer Beobachtung und dem Experimentieren mit unterschiedlichsten Materialien.
Wasser als Lebensquelle findet in seiner natürlichen Form als Regen- oder Flusswasser unmittelbar Eingang in die Objekte und Installationen von Janeth Berrettini. In ihren neuesten Arbeiten setzt sie frische, weiche Tonplatten dem Regen aus, sodass die Tropfen einzigartige Landschaften formen. In einem Workshop lädt sie Erwachsene und Kinder ab 7 Jahren ein, dem Wesen des Wassers Raum zu geben und dabei selbst in den Fluss zu kommen. (IG Halle Rapperswil)
