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You Drive Me Crazy

Mumbai, München und Tokio: Drei Fahrschulen, drei Fahrschüler und fünf Nationen: Wenn man den Führerschein in einem anderen Land noch einmal machen muss, prallen Kulturen aufeinander.

Zum Film
Der Amerikaner Jake ist fasziniert von Japan und versucht als Grafikdesigner in Tokio Fuss zu fassen. Mirela hängt ihren Job in der Modebranche in Deutschland an den Nagel, um ein eigenes Fashionlabel in Indien zu gründen. Hye-Won ist ihrem Mann aus Südkorea nach Deutschland gefolgt, lebt nun mit Kind und Hund in München und studiert Musikwissenschaften. Um in ihrer neuen Wahlheimat selbstständig zu werden, müssen alle drei Auto fahren – und brauchen dafür einen neuen Führerschein.

Stimmen
«You Drive Me Crazy» lässt uns teilhaben am grossen und amüsanten Drama hinter dem Lenkrad. Die praktische Prüfung meistert der Film souverän und mit viel Humor. Das liegt zum einen an den herrlichen Protagonisten und ihren nicht minder bemerkenswerten Fahrlehrern, die die beiden Regisseurinnen aus finanziellen Gründen via Skype casteten, bevor sie sich für jeweils einen Monat auf den Weg machten, um die Fahrschüler zu begleiten. Herausgekommen ist einer der komischsten Dokumentarfilme der letzten Zeit, der neben urkomischen Momenten ganz nebenbei reflektiert über das Fremdsein in einem fremden Land, über kulturelle Unterschiede und die ganz langsame und nicht immer behutsame Annäherung an die neue Heimat und die buchstäbliche Erfahrung derselben. Joachim Kurz; kino-zeit.de

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