Nach dem Goldenen Löwen kehrt der Spanische Star-Regisseur zurück – und liefert statt einem grossen Melodram ein kühles, vielschichtiges Spiel über Verlust und künstlerische Aneignung. Ein Film den Almodóvar selbst als jenes Werk bezeichnete in dem er, wie in keinem seiner Filme bevor «am grausamsten mit sich selbst» ist.
AMARGA NAVIDAD – Almodóvars bittersüsser Blick nach innen
Zwischen Trauer, Kontrolle und Autofiktion: Pedro Almodóvar zerlegt in seinem neuen Film nicht nur seine Figuren, sondern auch sich selbst.
AMARGA NAVIDAD | SYNOPSIS
Elsa, Werbefilmregisseurin, flieht vor der Trauer um ihre Mutter, indem sie sich kopfüber in ihre Arbeit stürzt – bis sie eine Angstattacke zum Innehalten zwingt. Um sich wiederzufinden, fliegt sie mit ihrer Freundin Patricia nach Lanzarote, um eine Auszeit zu nehmen; auch Patricia hat das Bedürfnis, Abstand von ihrem Zuhause zu gewinnen. Bonifacio, ihr Partner, der in dieser schwierigen Zeit zu einer echten Stütze geworden ist, bleibt in Madrid zurück. Die Geschichten dieser drei Figuren verweben sich mit der des Drehbuchautors und Regisseurs Raúl Durán und lassen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion auf untrennbare und bisweilen schmerzhafte Weise verschwimmen.

Eine Besprechung zum Film findest du an dieser Stelle auf den Filmstart.
