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Das merkwürdige Kätzchen

Die Geschwister Karin und Simon sind bei ihren Eltern und der kleinen Schwester Clara zu Besuch. Abends ist ein Essen mit Verwandten geplant. Ein Samstag im Leben einer Grossfamilie.

Warum man sich den Film anschauen sollte
Wie der Film die Absurditäten des alltäglichen Lebens vorführt und das unspektakuläre Geschehen in eine aufregende Choreografie des Alltags überführt, das ist ein Kunststück. berlinale.de | Zwischen Familiendrama, Märchen und dem Psychogramm einer Mutter. outnow.ch | Eine genau beobachtete, elegant getimte Abfolge ritualisierter Bewegungen, ein Ballett der ineinandergreifenden Rollen, Witze und Charaktere. […] «Das merkwürdige Kätzchen» zelebriert eine deutsche Gesprächskultur, wie sie selten in Spielfilmen erfahrbar wird. Frédéric Jaeger, critic.de

Was der Film erzählt
Es wird noch die Waschmaschine repariert, am Küchentisch gesessen, ein Experiment mit Orangenschalen durchgeführt, von Lungenflügeln erzählt und ein mutwillig abgerissener Knopf wieder angenäht. Es ist eine wundersame Alltagswelt, die dieser Reigen von Familienszenen mit Hund und Katze in einer Berliner Altbauwohnung entwirft. Kommen und Gehen, Tun und Lassen, eine Bewegung zieht die nächste nach sich, ein Wort gibt das andere. Eine sorgfältig inszenierte Kettenreaktion von Handlungen und Sätzen. Dazwischen stumme Blicke und Nacherzählungen von Erlebtem. Die Personen agieren seltsam gleichmütig, ihre Dialoge sind direkt und nüchtern. Auch die Tiere und die materielle Wirklichkeit spielen eine Rolle. Gegenstände scheinen wie von Zauberhand belebt. Gewöhnliche Handgriffe und vertraute Objekte wirken in diesem narrativen Kosmos absurd und unheimlich.

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