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Une famille respectable

Nach 22 Jahren kehrt Arash Saaif in sein Heimatland Iran zurück, um der Einladung einer Hochschule nachzukommen. Dort wohnt er bei seiner Mutter, die immer noch am Tod ihres ersten Kindes, Arashs älterem Bruder, leidet.

Zum Film
Arashs Bruder starb während des Iran-Irak-Krieges beim Versuch das Land zu verlassen, um im Ausland zu studieren. Dies gelang Arash schliesslich einige Zeit später. Auf Einladung einer Hochschule kehrt er in seine Heimat zurück. Bald geht Arashs Aufenthalt zu Ende, doch er muss noch seinen Pass zurück erhalten, den ihm die Behörden abgenommen haben. Als plötzlich der Anwalt seines im Sterben liegenden Vaters an die Tür klopft und ihm und seiner Mutter ein kleines Vermögen überreichen will, überschlagen sich die Ereignisse. Und Arash findet sich in einem merkwürdigen System wieder, von dem er bis anhin gar nichts geahnt hatte.
Der Film hat alle Ingredienzen eines politischen Thrillers: Schrecken, Suspense und überraschende Wendungen. «Une famille respectable» ist gleichzeitig ein Spiegel der heutigen iranischen Gesellschaft.

Stimmen
Das ist in erster Linie ein unerbittlich konstruierter Mafiafilm, der in einem überraschend nachdenklichen Rhythmus gehalten ist. Le Monde | Zugleich Krimi, Familienchronik und politisches Röntgenbild, zeichnet «Une famille respectable» ein dichtes Bild der aktuellen iranischen Gesellschaft. Les Inrockuptibles | Ein kritisches Porträt des Iran als einer von Angst erfüllten Gesellschaft. Die Entführung zum Auftakt gibt den Ton vor, die Erzählung wirkt temporeich, bedrückend, unüberschaubar aus der Situation heraus. Kinokunstmuseum.ch

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