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La jaula de oro

«Im Norden ist alles besser». Eine Gruppe von zentralamerikanischen Teenagern versucht aus den Slums von Guatemala City, aus der Armut und Gewalt auszubrechen. Ziel ist das gelobte Land: Kalifornien.

Zum Film
Juan hat sich entschieden, Guatemala City zu verlassen und sich, zusammen mit den Zufallsbekanntschaften Sara und Samuel, auf die beschwerliche Reise in Richtung Kalifornien zu machen. Sara hat sich zu diesem Zweck nicht nur ihrer langen Haare entledigt, sondern auch ihre Brüste unter einer eng geschnürten Bandage verschwinden lassen – sie nennt sich nun Osvaldo. Unterwegs treffen die Teenager auf den Indio Chauk, der des Spanischen nicht mächtig ist. Während sich Sara liebevoll um den verlorenen Jungen kümmert, sieht Juan die Reisepläne durch den papierlosen Neuen gefährdet. Unter den vier Jugendlichen entwickelt sich – trotz der Rivalität zwischen Juan und Chauk um die hübsche Sara – eine starke Verbundenheit und gegenseitige Solidarität. Die Fahrt mit dem sogenannten Todeszug nach Norden stellt sich bald als Odyssee heraus, in deren Verlauf für die Jugendlichen ein ums andere Mal sehr gefährliche Situationen entstehen.
Der Filmtitel stammt von einer mexikanischen Ballade, die das Schicksal derjenigen Mexikaner besingt, die es in die USA geschafft haben, dort aber in einem Goldenen Käfig gefangen bleiben, weil sie keine Möglichkeit haben, offizielle Papiere zu erhalten.

Stimmen
Ähnlich wie beim sozial engagierten Realismus eines Ken Loachs – Quemada-Diez war Loach’s Kameraassistent – besticht «La jaula de oro» vor allem durch seine Authentizität, mit welcher die allesamt Laiendarsteller ihre Figuren verkörpern. Pressetext | Auch wenn wir die Figuren nicht wirklich kennen, tun ihre Schicksale weh, weil sie eben diese genau diese Unschuld ausstrahlen. outnow.ch | Kraftvoller und unsentimentaler Thriller der das Publikum auf Trab halten wird. Peter Debruge, Variety | Ein lauwarmer Film über ein immer aktuelles Thema handelt streng nach Plan und passt perfekt in den Festival-Alltag. Neil Young, The Hollywood Reporter

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