Kino | Animals in Love

"Animals in Love" ist ein Dokumentarfilm über die Verführungskünste der tierischen Art. 7 von 10 Filmperlen

Synopsis:
ANIMALS IN LOVE schildert die Arten in Bezug auf die typischen menschlichen Verführungskünste. So werden die Tiere nicht in Familien oder Gattungen unterteilt, sondern ihren Gefühlen und ihrem Verhalten entsprechend gezeigt. Dabei entdeckt man, dass das Liebesverhalten mancher Tierarten dem des Menschen erstaunlich ähnlich ist…

Kritik:
“Die Liebesmoleküle sind gleich, bei Mensch und Tier“, so die sanfte Stimme aus dem Off.
In ANIMALS IN LOVE wird rund 1 ½ Std. gebalzt, gehüpft und gebrüllt. Da wird auf den Rivalen eingedroschen, es werden schmatzende Küsse verteilt und liebestolle Männchen mit kapriziösem Getue hingehalten. In der Tat, eine gewisse Parallele im Verhalten von Frauen und Männern ist nicht zu übersehen, auch wenn angesichts solch ungestümer Verführungsspiele im schlimmsten Fall manchen Zeitgenossen vermutlich den Herztod ereilen würde. Im besten Fall benötigt er aber bestimmt einen fähigen Chiropraktor…
Technisch hervorragende Aufnahmen und zum Teil überraschende Begegnungen der tierischen Art machen ANIMALS IN LOVE zu einem unterhaltenden, wenn auch etwas zu episch geratenen Dokumentarfilm. Ein Must für Fans von Naturdoks und ein empfehlenswerter Film für die ganze Familie, auch wenn einige Sequenzen nicht ganz jugendfrei sind. Also haben Sie die richtige Antwort parat, wenn der liebe Kleine mit dem Finger auf die Leinwand zeigt und fragt: „Was mached dänn da diä Affe mitenand?“

Isabella Fischer

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