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Theater Basel | Deutlich mehr Zuschauer

Das Theater Basel kann in der laufenden Saison wieder deutlich mehr Zuschauer verzeichnen, wartet mit mehr Serviceleistungen auf und darf sich mit dem «Opernchor des Jahres» schmücken. Die Intendantensuche ist mit der Ernennung von Andreas Beck abgeschlossen.

Zuschauerfreundlicher
Das Theater Basel beschenkt seine Zuschauerinnen und Zuschauer mit mehr Service: Die Billettkasse schliesst ab Januar 2014 nicht mehr über Mittag, sondern ist von 11.00 Uhr durchgehend bis 18.00 Uhr, bei Abendvorstellungen bis zur Vorstellung geöffnet. Um den neuen Einkaufsgewohnheiten Rechnung zu tragen, werden zudem die Online-Bestellmöglichkeiten verbessert und ausgebaut. Die Übertitelung von Opern wird erweitert und mit englischsprachigen Übertiteln ergänzt. In diesem Zusammenhang wird ab der kommenden Saison ein Expats-Abo angeboten, das explizit auf die wachsende englischsprachige Community zugeschnitten ist. Weiter erhalten alle Besucherinnen und Besucher mehr Wahlfreiheit: Mit dem neuen Wahlabonnement kann man sich die bevorzugten Produktionen nach Lust und Laune selber zusammenstellen. Das Theater Basel hat damit die Zeichen der Zeit erkannt. Mehrfach als Oper des Jahres ausgezeichnet, ist das Theater Basel also nicht nur künstlerisch herausragend, sondern auch was den Kundenservice betrifft.

Sparte Schauspiel erfreulich
Künstlerisch wurde die Saison 2012/2013 kontrovers diskutiert, so wurde Janáčeks «Katja Kabanowa», Schillers «Don Karlos», das Musical «The Black Rider» oder Mozarts «Idomeneo» vom Publikum nicht so angenommen, wie es sich das Theater erhofft hatte. Grosse Erfolge waren hingegen Frischs «Biografie. Ein Spiel», Scartazzinis «Der Sandmann», Haydns «Lo Speziale», der Ballettabend «Am Puls der Zeit», Marthalers «King Size», Wherlocks «Eugen Onegin», Tolstois «Anna Karenina» und Brittens «War Requiem». Zu allen Produktionen finden sich auf der Website des Theaters und auch auf art-tv.ch die entsprechenden Trailer. Erfreulich war die Entwicklung in der Sparte Schauspiel. Durch eine gezielte Öffnung in die Stadt, eine thematische Relevanz des Programms, mehr Konzentration auf klassische Stoffe und mit viel Energie konnte Direktor Georges Delnon und sein Team mehr Menschen fürs Schauspiel begeistern und so mit den richtigen Spielplanentscheidungen den Besucherverlust aus der letzten Saison bereits zum Stichtag 15. Dezember 2013 auffangen.

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