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Foundation Award 2016 | Förderpreis für Jungarchitekten

Beim Foundation Award interessiert weniger das gebaute oder geplante Werk eines Architekturbüros. Vielmehr interessiert, ob ein Büro, ein Team oder ein Einzelmensch es schafft, seine Haltung zu charakterisieren und aufzuzeigen, wie gearbeitet wird und warum eigentlich.

Die Hauptgewinner
Ein Büro, dem dies vorbildlich gelingt, ist das Zürcher Trio JOM Architekten. Der Blick, den diese mit ihrer Bewerbung für den Foundation Award auf sich selbst werfen, hat die Jury interessiert und zu Diskussionen angestachelt: Drei Partner aus verschiedenen Schulen suchen nach der Schnittmenge ihrer Herkünfte und dem aktuellen Architekturdiskurs. Sie zeichnen Grafiken und Skalen, sie entwerfen einen streng strukturierten Arbeitsprozess mit Projektleiter, Götti und externem Kritiker. In ihrem Atelier veranstalteten sie eine Diskussionsreihe mit Architektinnen und Architekten, Planern und Kunstschaffenden, die sie nach Zielen und Rollen, Visionen und Missionen befragten: «Generation 2015 – Wohin?». Und wie sich das für ihre Generation gehört, verbreiteten sie die Gespräche weiter über Social Media.

Zweiter und dritter Preis
Das Profil des Studios Lilitt Bollinger überzeugte die Jury und wurde mit dem 2. Preis gewürdigt. Das von Lilitt Bollinger 2013 gegründete Studio bewegt sich in den Bereichen Architektur, Produkt und Handwerk. Diese Bandbreite stammt auch aus dem früheren Betätigungsfeld Bollingers als Designerin und Taschenmacherin, wo das Experimentieren mit Form, Material und System im Mittelpunkt stand. Den dritten Preis konnten Patrick Jaeger und Ariel Koechlin für sich behaupten. Sie arbeiten seit 2013 im gemeinsamen Büro in Basel zusammen und kennen sich aus Studienzeiten an der ETH Zürich. Ihr gutes Gespür für Räume und Materialien und ihre überzeugende Darstellung der Projekte war für die Jury des Foundation Awards entscheidend.

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