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Zum Beispiel Suberg

Eine Dorfchronik, ein Selbst-Integrationsprojekt und ein Zeitdokument, das auch heute noch ein gültiges Schlaglicht auf den Strukturwandel wirft.

Man sagt, die Welt sei ein Dorf geworden. Nehmen wir an, dieses Dorf heisse zum Beispiel Suberg. Dann können wir hier die ganze Welt sehen. arttv Filmjournalist Geri Krebs war 2013 vom Film überzeugt: «Eine schweizerische Dorfchronik und ein differenziertes Dokument des Strukturwandels. Sehr sehenswert!»

Zum Film
Suberg. 475 Meter über Meer, 612 Einwohner. Ein Bahnhof, ein Schulhaus, ein Wirtshaus und eine Düngerfabrik. Ein mittleres Dorf im Schweizer Mittelland. In nur drei Jahrzehnten hat sich das Bauerndorf zum anonymen Schlafdorf entwickelt. In Suberg gibt es keine Post, keine Landi und keinen Dorfladen mehr. Simon Baumann lebt seit seiner Geburt in Suberg. Doch 32 Jahre lang hat der Filmemacher das Dorf und seine Bewohner erfolgreich ignoriert. Anders als sein Grossvater, welcher als Bauer ein starker Ring in der Kette der Dorfgemeinschaft war, kennt er hier kaum jemanden. Aber viele kennen ihn: Simons Eltern waren das erste Nationalratsehepaar der Schweiz und haben sich als linke Politiker im Dorf Feinde geschaffen. Der Filmemacher sucht Kontakt zu den Dorfbewohnern. Aber wie integriert man sich in ein Dorf, in dem es kaum noch eine Dorfgemeinschaft gibt?
Und warum ist das so? Auf der Suche nach Antworten trifft Simon auf Menschen, die Suberg und seine Entwicklung geprägt haben, setzt sich mit den Lebensentwürfen seiner Vorfahren auseinander und findet im Männerchor eine letzte kleine Oase des Gemeinschaftssinns.

Stimmen
«Der Filmemacher ist kritisch, aber liebevoll; der Film melancholisch mit Humor… die Bilder von aussagekräftiger Präzision.» – Tobias Graden, Bieler Tagblatt | «Der Film ist Ausdruck einer überzeugenden Suche, in der sich Jugend und Tradition sowie der Einzelne und das Kollektiv ergänzen.» – Jury, Prix Interreligieux «Visions du Réel» Nyon | «Eine schweizerische Dorfchronik und ein differenziertes Dokument des Strukturwandels.» – Geri Krebs

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