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Simon Baumann | Zum Beispiel Suberg

Das Filmprojekt von Simon Baumann wurde 2010 zum Sieger des 1. CH-Dokfilm-Wettbewerbs des Migros-Kulturprozent erkoren. art-tv.ch begleitete den Filmemacher einen Tag lang bei den Dreharbeiten. Der Film kommt jetzt in die Kinos.

Zum Film
Auf halber Strecke zwischen Bern und Biel im nebligen Lyssbachtal gelegen, hat sich Suberg in den letzten Jahrzehnten vom Bauerndorf zum Schlafdorf entwickelt. Der Filmemacher lebt seit seiner Geburt in Suberg und hat das Dorf und seine Bewohner 32 Jahre lang erfolgreich ignoriert. Als er noch Primarschüler war, kamen seine Freunde aus Suberg. Heute leben sie in Zürich oder Berlin, und die Abende in der Provinz werden einsamer. Deshalb will Simon Baumann jetzt Teil der Dorfgemeinschaft werden. Aber wie und wo lernt man die Bewohner eines Dorfes kennen, das alle Begegnungsorte abgeschafft hat?

Migros-Kulturprozent CH-Dokfilm-Wettbewerb
Um dem Schweizer Dokumentarfilm eine erfolgversprechende Plattform zu bieten und den Diskurs über gesellschaftlich relevante Themen anzuregen, schreibt das Migros-Kulturprozent seit 2010 jährlich einen zweistufigen Dokumentarfilm-Wettbewerb aus. Es lädt Schweizer Filmschaffende ein, sich in dokumentarischer Form mit Fragen auseinanderzusetzen, welche die Schweiz von heute beschäftigen.
Mit dem Filmprojekt «Zum Beispiel Suberg» gewann Simon Baumann («Image Problem», Ko-Regie mit Andreas Pfiffner) 2011 den 1. Migros-Kulturprozent CH-Dokfilm-Wettbewerb, der dem Thema «Lebenswelten – miteinander leben» gewidmet war. Grosse Ehre für den Schweizer Nachwuchsregisseur – «Zum Beispiel Suberg», Produktion: Balzli & Fahrer GmbH, wurde 2013 für den internationalen Wettbewerb der Visions du Réel ausgewählt.

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