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Like Father Like Son

Eines Paar erfahrt, dass ihrer Sohn nicht ihr eigenes Kind ist, weil zwei Babys im Spital nach der Geburt vertauscht worden waren. Wollen sie und das andere Elternpaar den vermeintlichen Sohn gegen den wirklichen eintauschen? Nach sechs Jahren Kindheit?

Zum Film
Ryota Nonomiya ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, für den Geld das Wichtigste im Leben ist. Seine Perspektive ändert sich, als er einen Telefonanruf aus der Geburtsklinik bekommt. Von der Krankenschwester erfährt Ryota, dass sein sechsjähriger Sohn nicht sein eigen Fleisch und Blut ist. Damals wurde er aus Versehen mit einem anderen Säugling vertauscht. Ryota und seine Frau Midori sind von der Nachricht geschockt. Nun stehen die beiden vor einer fundamentalen lebensverändernden Entscheidung, und die Begegnung mit dem wirklichen Sohn, der bei einer anderen Familie aufwächst, macht die Sache nicht einfacher. Wollen sie ihren leiblichen Sohn in ihre Obhut nehmen, oder behalten sie den Jungen, der ihnen ans Herz gewachsen ist und den sie seit sechs Jahren aufgezogen haben?

Stimmen
Kore-eda ist ein Meister im Betrachten von familiären Situationen und einer, der es wie wenige versteht, mit Kindern zu arbeiten und von der Kindheit zu erzählen. Walter Ruggle, Pressetext | Ganz in Ruhe und mit viel Gespür für Details und Nuancen erforscht Hirukazu Kore-eda seine Figuren und deren Geschichte und kreist dabei immer wieder um das Thema Elternschaft. Beatrice Behn, kino-zeit.de | Der Film enthält genügend Tiefsinn und gleichzeitig einen feinen Humor. Ein Film, der auf leisen Sohlen daherkommt und gerade deswegen sehenswert ist. outnow.ch | «Like Father Like Son» ist nicht nur ein ebenso einfühlsamer wie aufrichtiger Familienfilm, er zeigt auch auf überraschend zarte Weise, wie blödsinnig das Argument ist, dass der leibliche Vater automatisch der richtige ist. Michael Kienzl, critic.de | Was Kore-eda aus seiner erzählerischen Prämisse herausholt, erweist die Subtilität, die Grösse und den ernsthaften Witz dieses Filmemachers. Viennale

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