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Il capitale umano

Was ist ein Menschenleben wert? Die Versicherungswirtschaft weiss auf diese schwierige Frage eine einfache Antwort. Vor dem Hintergrund der Finanzkrise Italiens verknüpfen sich die Schicksale zweier Familien zu einer Geschichte über Gier und Egoismus.

Zum Film
Der mässig erfolgreiche Immobilienhändler Dino Ossola will hoch hinaus: weil seine Tochter mit dem Sohn der Familie Bernaschi liiert ist, kann er sich in einen vielversprechenden Luxus-Hedgefonds einkaufen. Was Dino Ossola anstrebt, hat Carla Bernaschi schon lange: Geld im Überfluss und gesellschaftliches Ansehen. Allerdings wünscht sie sich ein spannenderes Leben – und mehr Anerkennung von ihrem Mann, der ihr zwar alles bietet, sie aber nicht wirklich ernst nimmt. Wie Dino und Carla haben sie alle ihre Pläne und Träume, die Mitglieder der so unterschiedlichen norditalienischen Familien Ossola und Bernaschi. Doch ein mysteriöser Unfall, der sich in einer kalten Nacht ereignet, hat für sie unabsehbare Folgen.

Stimmen
Wieder besticht Paolo Virzì durch seinen scharfen Blick auf die italienische Gesellschaft, gleichzeitig verbindet er die Sozialkritik mit Elementen des Kriminalfilms – so schön und so eiskalt wie die Winterlandschaft, in der sein Film spielt. votivkino.at | Paolo Virzì hat in seinem Film ein beeindruckendes gesellschaftliches Panorama entworfen, in dessen Komplexität sich das ganze Drama eines Landes am Rande des Absturzes widerspiegelt. Ein Thriller, der auf leisen Sohlen daherkommt, dessen Wirkung aber noch lange nach dem Ende des Films anhält. Joachim Kurz, kino-zeit.de | Paolo Virzìs Film ist ein deprimierendes Drama über menschliche Amoral und fehlende Solidarität. […] Mit der finalen und stark moralisierenden Titelsequenz geht «Human Capital» so richtig unter die Haut. Sophie Charlotte Rieger, programmkino.de

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