Kann man in Zeiten von Dating-Apps und öffentlicher Dauerbeobachtung noch bedingungslos an die grosse Liebe glauben? Alicia MacDonalds romantische Komödie verbindet eine klassische Verwechslungsgeschichte mit dem Lebensgefühl einer Generation, für die selbst ein privater Gefühlsausbruch jederzeit zum viralen Ereignis werden kann.
FINDING EMILY – Verliebt, vermisst, viral
- Publiziert am 13. Mai 2026
318 Studentinnen heissen Emily – doch Owen sucht nur jene eine, die ihm die falsche Telefonnummer gegeben hat.
FINDING EMILY | SYNOPSIS
Der Musiker Owen erhält die Telefonnummer seiner vermeintlichen Traumfrau Emily – allerdings fehlt eine Ziffer. Da er nur weiss, dass sie an einer Universität studiert, macht er sich auf die Suche nach der Richtigen unter 318 Studentinnen gleichen Namens. Unterstützt wird er von einer ehrgeizigen Psychologiestudentin, die ebenfalls Emily heisst und seine romantische Obsession für ihre wissenschaftliche Arbeit untersuchen möchte

Die Rückkehr der britischen Romcom
Owen ist Musiker, hoffnungsloser Romantiker und überzeugt, an einem einzigen Abend seiner Traumfrau begegnet zu sein. Doch in der Telefonnummer, die sie ihm hinterlässt, fehlt eine Ziffer. Seine Suche führt ihn zu einer Universität, an der nicht weniger als 318 Frauen Emily heissen. Aus einer privaten Schwärmerei wird bald eine öffentliche Kampagne – und Owen zum unfreiwilligen Internetphänomen. Unterstützung erhält er ausgerechnet von einer anderen Emily. Die ehrgeizige Psychologiestudentin betrachtet Verliebtheit weniger als Schicksal denn als vorübergehenden Zustand geistiger Verwirrung. Owen bietet ihr das ideale Anschauungsmaterial für ihre wissenschaftliche Arbeit. Dass sich Gefühle nur begrenzt kontrollieren und analysieren lassen, gehört selbstverständlich zu den Regeln des Genres.
Zwischen Romantik und digitaler Häme
FINDING EMILY greift vertraute Motive der klassischen britischen Liebeskomödie auf, versetzt sie aber in eine Gegenwart aus Gruppenchats, Memes und digitalen Empörungswellen. Owens hartnäckige Suche erscheint den einen als grosse romantische Geste, den anderen als übergriffige Obsession. Regisseurin Alicia MacDonald nutzt diesen Gegensatz für eine leichte Satire auf moderne Campus- und Social-Media-Kultur, ohne den Glauben an die Liebe preiszugeben. Produziert wurde der Film von Working Title, dem Studio hinter britischen Romcom-Klassikern wie NOTTING HILL und BRIDGET JONES. Mit Angourie Rice und Spike Fearn setzt FINDING EMILY auf zwei junge Hauptdarsteller:innen, die der vorhersehbaren Geschichte Charme und Glaubwürdigkeit verleihen. Minnie Driver ergänzt das Ensemble als Universitätsdekanin. Internationale Kritiken würdigen vor allem die warmherzige Inszenierung, den Humor und die unverstellte romantische Zuversicht des Films.