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Theater Basel | Les contes d'Hoffmann

Les Contes d'Hoffmann nach Basler Art, das verspricht die erste Opernpremiere des Theaters Basel der Saison 2014/15. Unbekannte Musikstücke und eine farbig verspielt düstere Atmosphäre erwarten das Publikum.

Fantastische Oper
Drei Frauen, drei Erzählungen: Während der Dichter Hoffmann in seinem Berliner Stammlokal seine Auserwählte erwartet, die von ihm heissersehnte Sängerin Stella, drängen ihn die ausgelassenen Gäste, etwas Bekanntes aus seinem Werk vorzutragen. Das schwelgerische Phantasieren Hoffmanns gerät auf Abwege. Unversehens präsentiert er Episoden aus seinem Liebesleben. Mit Olympia begehrte er irrtümlicherweise einen Automaten, mit Giulietta liebte er eine venezianische Kurtisane, deren Preis Hoffmanns Seele war, und die Künstlerin An­­tonia sang sich zu Tode. Des Dichters Versuche, der Wirklichkeit nahe zu kommen, scheitern an der eigenen Person. Oder der Böswilligkeit seiner Gegenspieler. «Hoffmanns Erzählungen» sind waghalsige Liebesgeschichten, in denen die Grenzen von Realität, Traum und künstlerischer Imagination verschwimmen.

Offenbach und Hoffmann
Elmar Goerden inszeniert Jacques Offenbachs spätromantisches Werk, das um den Dichter E.T.A. Hoffmann und dessen Figurenwelt kreist. Die Oper bietet nicht nur Stoff für phantasievolle Interpretation, sondern ist zugleich ein Kunstwerk über Kunst und deren realitätsverändernde Kräfte.

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