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Schauspielhaus Zürich | Illusionen

Ist die Lebenserinnerung eine einzige Erfindung? Und die Liebe nur eine Illusion? Zwischen Sein und Schein entspinnt sich ein Theater auf dem Theater.

Ist die Liebe stärker als der Tod?
Drei Schauspieler, zwei Frauen und ein Mann, betreten die Bühne, um von vier Liebenden zu erzählen. Die beiden miteinander verstrickten Paare Sandra und Danny sowie Margret und Albert blicken auf lange Ehen und tiefe Freundschaften zurück. Den Tod als auslösendes Moment für Fragen nach der Liebe ergreifend, spielen die Erzähler mit den Erinnerungen der beiden Paare – sie offenbaren, korrigieren und isolieren einzelne Splitter der Biographien. Das Leben lässt sich nicht als eine einheitliche Geschichte erzählen. Nicht die objektiven Lebensdaten formen die Identität, sondern die unbestimmten Gefühle. Ist die Lebenserinnerung eine einzige Erfindung, und ist die Liebe nur eine Illusion? Am Ende ist nichts gewiss – ausser der Tod.

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