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Museum für Archäologie Thurgau | Nachgehakt – Vorgeschichtliche Fischerei zwischen Alb und Alpen

Die Ausstellung «Nachgehakt» geht in origineller Weise der Frage nach, wie der Mensch im Bodenseegebiet in den letzten 13'000 Jahren Fische aus dem Wasser holte: So anschaulich lebendig und überraschend kann Archäologie sein.

Gemeinsame Entwicklung
Zahlreiche prähistorische Fundstellen zwischen Bodensee und Federsee liefern interessante Erkenntnisse zur Fischerei von der Altsteinzeit bis in die Römerzeit. Die vom Museum für Archäologie Thurgau, dem Federseemuseum Bad Buchau (Oberschwaben) und dem Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg in Konstanz gemeinsam entwickelte Ausstellung zeigt, wie die Fischerinnen und Fischer in diesem geografischen Raum bereits seit Jahrtausenden fette Fänge einbrachten.

Erfinderische Ahnen
Die abwechslungsreiche Landschaft zwischen dem Alpenkamm und dem Moränenvorland bot ein unerschöpfliches Nahrungsreservoir, sowohl für die alt- und mittelsteinzeitlichen Wildbeutergruppen als auch für die nachfolgenden sesshaften Bauerngesellschaften. Neben Jagd und Sammeltätigkeit sowie später Ackerbau und Viehhaltung war für die Bewohner der Gegend rund um den Bodensee der Fischfang in den zahlreichen Gewässern immer erfolgversprechend.

Einmaliger Charakter
Aus der Alt- und Mittelsteinzeit sind im Untersuchungsgebiet nur wenige archäologische Erkenntnisse zum Fischfang bekannt. Der chronologische Schwerpunkt liegt deshalb auf den jungsteinzeitlichen und bronzezeitlichen Feuchtbodensiedlungen zwischen Bodensee und Federsee, die zahlreiche Hinweise zum vorgeschichtlichen Fischfang liefern.

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